inside
Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Standorte

Neue Servietten in den Kantinen

Die Service Factory setzt auf hundertprozentig recycelte Fasern
und spart
 dadurch viel Wasser, Energie und Kohlendioxid.

Viele Mitarbeiter haben es sicher schon bemerkt: Die Volkswagen Service Factory ersetzt in den Kantinen die weißen Standardservietten aus Frischfaser durch hellbraune Servietten, die zu hundert Prozent aus recycelter Faser bestehen. „So entlasten wir die Umwelt“, begründet Helena Schmidt, Sachkundige für Umweltschutz in der Volkswagen Gastronomie, den Wechsel.

Zum Wohle der Umwelt: Helena Schmidt, Sachkundige für Umweltschutz, freut sich über die Servietten aus recycelter Faser.

Die Umstellung auf die neuen Servietten erfolgt in allen Betriebsrestaurants der Volkswagen AG, also an den Standorten Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Emden, Kassel und Hannover. Vermutlich bis Ende September werden die Restbestände an alten Servietten aufgebraucht sein. Dann bestücken die Mitarbeiter der Service Factory die Spender ausschließlich mit den neuen Exemplaren.

Für diese müssen keine Bäume mehr gerodet werden. Und die Produktion von Recyclingpapier benötige gegenüber der konventionellen Herstellung nur etwa die Hälfte der Energie und sogar nur ein Drittel der Wassermenge, hat Helena Schmidt in Erfahrung gebracht und hochgerechnet: Da an allen Standorten der Volkswagen AG derzeit jährlich rund 17 Millionen Servietten verbraucht werden, ergibt sich eine Umweltentlastung von 100 Tonnen weniger CO2 und 40 Tonnen weniger Frischfaser. Außerdem 700 Kubikmeter weniger Wasser, das sind umgerechnet 700.000 Liter und somit so viel wie 
in ein mittelgroßes Schwimmbecken passen.

Wer sich wundert, warum die Serviette anders aussieht: Es werden keine Bleichmittel oder zusätzlichen Farbstoffe verwendet. „Deshalb hat sie nun eine natürliche hellbraune Farbe“, erklärt die Expertin der Volkswagen Service Factory und freut sich: Zum Anliefern der Servietten verwendet der Hersteller recycelten Karton. Außerdem besteht die Kunststoffverpackung, die die in den Kartons liegenden Servietten vor Feuchtigkeit schützt, zu 85 Prozent aus Zuckerrohr. Der Biokunststoff sei umweltfreundlicher als viele Alternativen aus gewöhnlichem Kunststoff, sagt Helena Schmidt. Sie bittet die Gäste in den Kantinen: „Probieren Sie aus, ob Sie mit einer Serviette auskommen, auch wenn diese vergleichsweise dünn ist.“ Das würde noch einmal zur Umweltentlastung beitragen und auch Kosten sparen.