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Weltmeister in der TE

Die Wolfsburger Zwillinge Sascha und René Treichel sicherten sich in Lettland den Titel im Katamaran-Segeln. 

Immer hart am Wind: Die Treichel-Brüder auf ihrem Katamaran „Double Trouble“.

Zwei Weltmeister arbeiten in der Technischen Entwicklung (TE) in Wolfsburg: Die Zwillinge Sascha und René Treichel (43) sicherten sich bei der WM in Lettland den Titel im Katamaran-Segeln in der Klasse „Topcat K1“. „Der Weltmeister-Titel ist unser bisher größter Erfolg und macht uns stolz“, sagt Sascha Treichel.

Sein Bruder und er waren schlecht in die Regatta auf der Ostsee im Seebad Jurmala (40 Kilometer vor der lettischen Hauptstadt Riga) gekommen. Die Wettfahrtleitung warf ihnen einen Fehlstart vor – eine Fehlentscheidung, meinen die gebürtigen Wolfsburger. Sie segelten unbeirrt weiter und sicherten sich im letzten von sechs Durchgängen die Krone in der nicht olym­pischen Topcat-Klasse, in der überwiegend reine Segel-Amateure starten.


Die Treichels sind Entwickler und arbeiten seit 17 Jahren bei Volkswagen, seit dem Ende ihres Maschinenbau-Studiums an der Technischen Universität Braunschweig. René entwickelt Kupplungen und Sascha (soeben zurückgekehrt aus der Elternzeit) Gelenkwellen.

Segeln ist seit 35 Jahren der Lieblingssport der Brüder. Damals nahmen die Großeltern Rudi und Ilse beide mit an den Allersee. Im „Wolfsburger Yacht Club Allertal“ sammelten sie erste Erfahrungen und sind diesem Verein bis heute treu geblieben – obwohl sie mit ihrem großen Boot gar nicht in Wolfsburg trainieren können. Für die Treichels sind Regatten zum Beispiel auf der Müritz (Mecklenburgische Seenplatte) Wettkampf und Training zugleich – weitere Titel nicht ausgeschlossen. In zwei Jahren ist EM.

Seit 17 Jahren bei Volkswagen: René (links) und Sascha Treichel.