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So ist Herbert Diess als Autofahrer

inside sprach mit dem Volkswagen Konzernchef über Fahrstunden, Radarkontrollen und seine Liebe zu sportlichen Fahrzeugen.

Sportlicher Fahrer: Klar, dass Konzernchef Herbert Diess auch sportliche Autos mag. Hier ist er in einem up! GTI1 unterwegs.

Wenn es darum geht, Volkswagen in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern, dann hält Konzernchef Herbert Diess (60) das Tempo unvermindert hoch. Doch wie verhält sich der Konzernlenker privat als Autofahrer? inside traf Diess in aller Herrgottsfrühe am Markenhochhaus und stellte ihm Fragen rund ums Thema Autofahren:

»Ich mag kompakte sportliche Autos. Am liebsten ist 
mir der Golf GTI2

Herr Diess, erinnern Sie sich noch an 
Ihr erstes Auto?
Natürlich, das war ein Fiat 500, aber schon kurze Zeit später bin ich Käfer 1200 gefahren. Der war Baujahr 1966 und hatte noch die ovalen Rückleuchten. Auch einen Mini Cooper hatte ich später mal.

Herbert Diess am Steuer: Die Zeit im Auto nutzt er meist zum Telefonieren.

Waren Sie ein guter Fahrschüler?
Ich hatte jedenfalls die geringstmög­liche Anzahl von Fahrstunden. Das lag wohl daran, dass ich bereits im Alter von acht Jahren Traktor gefahren bin. Ich habe auch sehr früh schon mit einem nicht zugelassenen DKW auf Privatgelände meine Runden gedreht.

Haben Sie auch einen Führerschein 
für Motorrad und Lkw?
Ja, beides. Ich bin auch heute noch sehr gern mit dem Motorrad unter­wegs. Die Ducati Monster zum Beispiel ist ein tolles Motorrad. Lkw dagegen bin ich schon länger nicht mehr gefahren. Früher war das etwas anders: Während meines Studiums zum Beispiel hatte ich einen Nebenjob und habe mit einem ­7,5-Tonner Brot ausgefahren. Später saß ich immer wieder auch hinterm Steuer von größeren Lkw.

Und welches 
Auto fahren Sie 
am Wochenende?
Ich mag kompakte sportliche Autos. Am liebsten ist 
mir der Golf GTI. Zwischendurch steige ich aber 
auch gern in einen Sportwagen ein.

Sehen Sie sich 
dann als sportlichen Fahrer?
Vermutlich bin ich das. Ich bin gern zügig unterwegs, aber deswegen trotzdem nicht unvernünftig.

Sind Sie schon geblitzt worden?
Das ist wohl jedem von uns schon mal passiert. Auch mich hat es schon getroffen und ich habe mich dann natürlich über mich geärgert. Denn ich halte mich an Regeln. Mein Vater 
zum Beispiel hatte die merkwürdige Gabe, in beinahe jede zweite Radarkontrolle zu geraten. Das ist bei mir wirklich anders.

»Elektromobilität ist für mich nicht Zukunft, sondern Realität. Wann immer ich kann, nutze ich meinen e-Golf3

Übers Schnellfahren haben wir gesprochen – kommen 
wir zum anderen Extrem: 
Wie fühlt sich Herbert Diess im Stau?
Wie jeder andere Mensch bin auch ich genervt – aber ich fluche nicht. Staus gehören in meinen Augen zu den ersten Dingen, die wir mit Hilfe neuer Technologie in unseren Fahrzeugen vermeiden sollten. Stärker automatisiertes Fahren wird uns dabei helfen.

Leidenschaftlicher Motorradfahrer: Fürs Foto 
hat sich Herbert Diess auf eine Ducati gesetzt.

Hören Sie Radio im Auto?
Eher selten. Wenn das Radio an ist, läuft meist NDR 2. Die meiste Zeit beim Autofahren nutze ich zum Telefonieren.

Sind Sie ein Vielfahrer?
Das hängt ganz davon ab, wie man es wertet: So zwischen 20.000 und 30.000 Kilometer im Jahr kommen 
bei mir zusammen.

Und was ziehen Sie vor – Handschalter oder Doppelkupplungsgetriebe DSG?
Ab und an noch Handschaltung, 
aber das DSG bietet einen Komfort, den ich nicht mehr missen möchte.

 

Parken Sie selbst ein oder nutzen Sie den Parkassistenten?
Meist parke ich selbst ein, aber ich bin froh, dass es diese elektronischen Helfer gibt. Ich schätze grundsätzlich die Assistenzsysteme im Fahrzeug. Auf der Autobahn zum Beispiel nutze ich gern die Automatische Distanz­regelung ACC und den Spurhalteassistenten „Lane Assist“.

Zum Schluss ein Wort zur Elektro­mobilität: Fahren Sie für gewöhnlich bereits E-Fahrzeuge?
Elektromobilität ist für mich nicht Zukunft, sondern Realität. Wann immer ich kann, nutze ich meinen e-Golf. Er passt zu meinen Bedürfnissen, beschleunigt sehr gut und ist trotzdem leise. Übrigens: Ich persönlich glaube auch nicht an das Ende des Individualverkehrs. Die Menschen werden auch in Zukunft fasziniert sein vom Autofahren. 
Wir bei Volkswagen werden dazu weiter die weltweit besten Fahrzeuge erschaffen.