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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Innovationen

Licht macht den Unterschied

Licht-Workshop in Halle 66 in Wolfsburg: Christian Studeny aus dem Team „Licht und Sicht“ in der Technischen Entwicklung in Wolfsburg 
hat drei Lichtsignaturen für die Rückleuchten des Touareg1 entwickelt, die das große SUV der Marke noch individueller machen.

Eine Touareg Rückleuchte ist mehr als eine Rückleuchte: Bei Dunkelheit signalisiert sie nicht nur, wenn der Vordermann bremst. Man erkennt durch ihr rotes Licht, ob ein Auto vorausfährt und wo es endet. „Die Heckleuchte ist ein wichtiger Baustein der Fahrzeug­sicherheit, aber auch ein wichtiges Designelement“, sagt Christian Studeny. Der Touareg mit dem Prototyp der drei Lichtsignaturen weist in die Zukunft.

Ein Rücklicht, drei Signaturen: die Rückleuchte des Touareg im Modus:

Normal

Comfort

Offroad

 

Die Idee: Beim Smartphone wählt man ein Motiv aus und legt es als eigenes Hintergrundbild. So wird aus dem Smartphone ein ganz persönliches Smartphone. Nicht anders sollte es beim Touareg sein. „Wir wollten dem Kunden die Möglichkeit geben, eine eigene Signatur für die Rückleuchten seines Touareg zu wählen“, erklärt der 36-jährige Entwickler. Über das Rücklicht wird also der Touareg ein Stück weit mehr „mein Touareg“. Die emotionale Bindung an das SUV und an die Marke sollen wachsen.

Drei Lichtsignaturen haben Studeny und ein Dutzend Mitarbeiter in der Abteilung „Licht und Sicht“ für den Touareg entwickelt. Der 
Maschinenbau-Ingenieur für Lichttechnik und technische Optik kam 2011 zu Volkswagen in Wolfsburg. Die Fotografie ist sein Steckenpferd. Auch privat bastelt er gern mit Licht.

Der Lichttunnel in Wolfsburg ist das Spielfeld der Licht-Entwickler. 
Er ist 100 Meter lang, 15 Meter breit 
und fünf Meter hoch.

Der Optical Park Assist (oben): Rotes Licht wirft die Rückleuchte in Balkenform auf die Straße und hilft dem Fahrer beim Rangieren.

2016 liefen die ersten Simulationen für die Lichtsignaturen. Dann entwickelten und konstruierten Studeny und sein Team das erste Baumuster. Erste Simulationen folgten. Etwa fünf Monate dauerten die Umbauarbeiten am Touareg. Dann kam die Rückleuchte mit drei Lichtsignaturen in das große SUV der Marke. Die Bedienung ist einfach: Mit dem Smartphone, über das Infotainment-System im Cockpit oder über den Drehtaster in der Mittelkonsole, wo man den Fahrmodus einstellt.
 Wie die Fahrmodi heißen auch die Lichtsignaturen: „Normal“, „Comfort“ und „Offroad“. Je nach Einstellung werden in der Heckleuchte verschiedene Lichtkammern aktiviert und setzen sich zu einer Lichtgrafik zusammen. So entstehen die drei gut sichtbaren Lichtsignaturen, die den Unterschied machen, wenn man nachts in seinem Touareg unterwegs ist.

Noch eine Licht-Innovation stammt aus Studenys Team: der Optical Park Assist. Diese Lichtfunktion hilft beim Einparken, wenn’s dunkel ist. Man legt den Rückwärtsgang ein,  setzt den Blinker und die Rückleuchte wirft dann vier rote Streifen auf die Straße. Sie zeigen an, wie breit der Touareg ist und wohin man sich bewegt. Andere Autofahrer oder Passanten können damit besser als heute sehen, was beim Einparken passiert. Außerdem hilft dieser Licht-Assistent auch dem Fahrer, denn er bringt die Lichtstreifen gut sichtbar in den Außenspiegel. „Das schafft für den Piloten am Steuer mehr Orientierung und mehr Sicherheit“, bemerkt Studeny und fügt an: „Dieser Park-Assistent ist bereits auf gutem Weg in der Vorentwicklung. Er wird für die Kunden wieder eine ganz neue Seite des Lichts erfahrbar machen.“

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