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Standorte

Neue Wache für die Feuerwehr

Feuerwehr-Chef Niko Meinke-Marquardt erklärt das 160 Meter lange Gebäude an der Straße 37 – Platz für 100 Einsatzkräfte und 25 Fahrzeuge.

Neuer Anblick im Werk: So sieht die Feuerwache an der Straße 37 von außen aus.

Platz für den Fuhrpark: Feuerwehr-Chef Niko Meinke-Marquardt steht in der neuen Halle der Feuerwehr. 25 Einsatzwagen können hier unterkommen.

Sie ist 160 Meter lang, bietet Platz für 25 Fahrzeuge und für rund 100 Feuerwehrleute: Die neue Wache der Werkfeuerwehr an der Straße 37 wird jetzt in Betrieb genommen. „Das Gebäude ist anderthalb Monate eher fertig geworden als geplant“, freut sich Niko Meinke-Marquardt, Leiter der Wolfsburger Werkfeuerwehr.

Warum die Wache einen neuen Standort hat? Ganz einfach: „Anders als die Berufsfeuerwehren der Städte, müssen wir nicht innerhalb von acht Minuten nach Alarmierung am Einsatzort sein, sondern schon nach fünf. Da das Werk aber immer weiter gewachsen ist, wird es vom bisherigen Standort am Tor Ost immer schwieriger, die Zeiten einzuhalten“, sagt Meinke-Marquardt. Vom neuen zentralen Standort an der Straße 37 ist das kein Problem.

Kraft tanken: In den Pausen werden die Feuerwehrleute aus der eigenen Küche auf der Wache verpflegt.

»Feuerwehrleute schlafen nicht, sie ruhen nur«

Von den mehr als 90 Brandschützern, die im Dienst der Werkfeuerwehr stehen, werden 18 auf der Wache im Dienst sein. In modernen Ruheräumen können sich die Einsatzkräfte zwischen den Einsätzen erholen. „Feuerwehrleute schlafen nicht, sie ruhen nur“, sagt Meinke-Marquardt und lächelt. An Schlaf ist in der Tat wenig zu denken. Denn: „Bis zu zehn Mal am Tag rücken wir wegen eines Brandmeldealarams aus. Das sind zum Glück meistens nur kleine Sachen, ein Funkenflug von einer Maschine zum Beispiel. Wir versuchen, immer früh genug vor Ort zu sein, um Schlimmeres zu verhindern“, sagt der Feuerwehr-Chef. Und wenn es mal nicht irgendwo brennt, leisten die Feuerwehrleute technische Hilfe. „Das kann ein Wasserschaden sein, ein Verkehrsunfall, ein Krankentransport, oder wenn in der Produktion mal eine Karosse aus der Transportaufhängung rutscht“, zählt Meinke-Marquardt auf.

Fit bleiben: Rettungseinsätze sind körperliche Schwerstarbeit. Um sich in Form zu halten, können die Einsatzkräfte im Fitnessraum der Wahe trainieren.

Eigentlich wird die Feuerwehr immer dann gerufen, wenn kein anderer mehr weiter weiß.

Abwärts: An den Stangen können die Einsatzkräfte direkt bis in die Fahrzeughalle herunterrutschen. 

Hightech: In dieser Kabine wird die Einsatzausrüstung in einem Arbeitsgang gereinigt, desinfiziert und getrocknet. 

Eigentlich wird die Feuerwehr immer dann gerufen, wenn kein anderer mehr weiter weiß.  Und wenn sie gerade nicht retten und bergen, betreuen die Feuerwehrleute im Werk eine der größten Brandmeldeanlagen der Welt, mit über 100.000 Brandmeldepunkten. In einer der modernen Werkstätten im hinteren Teil des Gebäudes warten die Mitarbeiter der Feuerwehr alle 18.000 Feuerlöscher des Wolfsburger Standorts. Den bisherigen Standort an Tor Ost wird die Feuerwehr nicht ganz aufgeben. „Unsere Atemschutzausbildung wird weiter dort stattfinden“, sagt Meinke-Marquardt. Außerdem wird dort eine Not-Leitstelle verbleiben, um in Ausnahmefällen Notrufe entgegenzunehmen. Der Notruf ist werksintern unter 555 zu erreichen.

Feuerwehr bildet im Werk aus

Seit Neuestem ist die Werkfeuerwehr anerkannte Ausbildungsstätte nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift. Das bedeutet: Viele Lehrgänge für die Freiwilligen Feuerwehren im Umland können im Werk absolviert werden. Zudem werden in Wolfsburg bereits Werkfeuerwehrleute anderer Unternehmen ausgebildet.