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Ein Werker als Top-Fotograf

Wolfsburger Logistik-Mitarbeiter Markus Toppmöller (37) ist auf Europas Rennstrecken mit der Kamera unterwegs.

Mit den übrigen Rennsport-Fans verbinden ihn längst Freundschaften. „Es ist beinahe so, als träfe sich eine große Familie zu Hause“ Mit dem Unterschied: In ihrem Wohnzimmer liegt eben Asphalt und man fährt 300 Stundenkilometer. Lieblingsmotive? „Klar, habe ich die“, sagt Toppmöller und zeigt ein Foto eines Porsche. Ausgelöst hat Toppmöller genau in dem Moment, als der Bolide über einen kleinen Hügel auf der Strecke schoss. Es sieht beinahe aus, als ob das Auto schwebt.

Sein großer Traum? „Ich habe sogar zwei. Ich möchte gerne einmal die Rennsport-Legenden Hans Joachim Stuck und Walter Röhrl fotografieren und mit der Kamera beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst in Australien dabei sein.“

Leidenschaftlicher Motorsport-Fotograf: Logistik-Mitarbeiter Markus Toppmöller aus dem Werk Wolfsburg.

Klick, klack: Markus Toppmöller hat wieder ein Bild im Kasten. Der 37-jährige Logistik-Mitarbeiter aus dem Werk Wolfsburg ist leidenschaftlicher Motorsport-Fotograf – und in der Szene eine feste Größe. Wie er bei der Motorsport-Fotografie gelandet ist, weiß er selbst gar nicht mehr genau. Es muss wohl bei einem Besuch der Motorsport Arena Oschersleben passiert sein. Toppmöller sieht den Autos zu, wie sie röhrend ihre Runden drehen. Er zückt die Kamera, die er bloß für ein paar Erinnerungsfotos mitgenommen hat – und legt los. Foto um Foto. „Mich hat einfach das Rennfieber gepackt“, sagt er. Mit seinem Arbeitsgerät, einem Stapler, halte er sich trotz Vorliebe für schnelle Rundenzeiten aber an die Vorschriften im Werk, sagt er und lächelt.

Zigtausende Fotos später ist Toppmöller mit seiner Linse mittlerweile von Europas Rennstrecken gar nicht mehr wegzudenken. Spa in Belgien, Hockenheim und der Nürburgring : Es gibt kaum einen Ort, den Toppmöller nicht kennt und abgelichtet hat. Und weil die Teams und Fahrer mittlerweile genau wissen, in welches Licht sie der Wolfsburger rücken kann, öffnen sie ihm sogar die Türen in das Allerheiligste: die Boxengasse. „Da herrscht schon eine ganz besondere Atmosphäre, kurz vor oder sogar während eines Rennens“, schwärmt Toppmöller.

»Mich hat einfach das Rennfieber gepackt«

Eine Auswahl von Markus Toppmüllers Bildern: