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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Baureihe

¡Hola, T-Cross1!

In diesen Tagen startet die Serienfertigung des T-Cross. Das kleinste SUV der Marke läuft im spanischen Pamplona neben dem Polo vom Band. inside war vor Ort und sprach mit Mitarbeitern über das neue Mitglied der Volkswagen SUV-Familie.

Stolz auf ihr zweites Modell am Standort: David Fuentes, Faustino Diaz, Maite Coscolin, Ruben Garrués, Inaki Pérez, Inmaculada M. Falagan, Cristina Aleixandre, Borja Celaya, José Alcala und Jose J. Picallo (von links) heißen den T-Cross in Pamplona bei Volkswagen Navarra willkommen.

Das Werk

In der spanischen Provinz Navarra vor den Toren der Hauptstadt Pamplona liegt das Leitwerk des Polo mit rund 5.000 Mitarbeitern. Der Kleinwagen wird hier seit 1984 gebaut. 244.127 Fahrzeuge liefen im vergangenen Jahr vom Band. Im Dezember 2018 startet die Serienfertigung des T-Cross. Erstmals werden dann zwei Modelle am Standort gefertigt. Volkswagen investiert bis 2019 rund 1 Milliarde Euro in die Produktion beider Modelle in Navarra. Werkleiter ist Emilio Sáenz.

Inmaculada M. Falagan (48)

„Bei Volkswagen bin ich seit 28 Jahren. Schon immer habe ich in der Montage Türen eingebaut. Unsere Arbeit ist deutlich ergonomischer geworden. Aber auch die Türen sind heute leichter und hochwertiger bei der Verkleidung. Meine Arbeit macht mir Spaß. Denn ich weiß, wie wichtig die Tür beim Auto ist und wie stark sie beansprucht wird. Ich spüre eine große Lust auf den T-Cross. Wir haben so lange auf ein zweites Modell gewartet. Es wird herausfordernd, aber das spornt nur noch mehr an. Wir haben mit dem Polo bewiesen, dass auf unseren Standort Verlass ist.“

Inmaculada ist Türen-Spezialistin und in Vorfreude auf den Serienanlauf des T-Cross.

David Fuentes (31)

„Die Farbe beim Auto ist ein wichtiges Kaufkriterium – und mein Verantwortungsbereich. Ich bin seit 2011 im Unternehmen. Seitdem arbeite ich in der Lackiererei und programmiere die Roboter, die den Lack auftragen. Wir haben nie Stillstand. Bis zu 1.500 Karossen bekommen bei uns täglich ihren Anstrich. Wir werden den T-Cross in bis zu 13 verschiedenen Farben lackieren können. Für mich ist der T-Cross ein Auto für eine breite Käuferschicht. Ob jung oder alt, ob Single oder kleine Familie. Ich würde ihn mir in ‚Dark ­Petrol‘ bestellen, einem dunklen Blauton, und mit Automatikgetriebe. Denn wer einmal DSG gefahren ist, bleibt dabei.“

Herr der Farben: David programmiert die imposanten Lack-Roboter.

Cristina und Borja haben sich 2011 im Werk Pamplona kennengelernt. Dort, wo Karosserie und Motor „verheiratet“ werden, wollten beide fotografiert werden.

Cristina Aleixandre (33)

„Ich arbeite seit 2011 in der Programmplanung. Wir sind gerade dabei, die Fahrweise des Werkes für das kommende Jahr festzulegen. Künftig sollen ungefähr zu gleichen Teilen Polo und T-Cross gefertigt werden. So ein wichtiges Modell bei uns zu haben, ist toll für die Region. Ich finde, dass der T-Cross sehr gut gelungen ist. Sein Design, seine Größe und seine vielseitige Ausstattung haben mich gleich überzeugt.“

Borja Celaja (30)

„Mein erster Gedanke war: ‚Wow, was für ein Auto!‘ Der T-Cross passt perfekt zu Pamplona. Wir haben durch den Polo viel Erfahrung, ein zweites Modell ist eine Auszeichnung für alle hier am Standort. Ich kümmere mich in der Montage um die Elektronik bei Sonderfahrzeugen, etwa bei Prototypen. Es macht mich stolz, gleich von Beginn an ganz nah am T-Cross dran zu sein. Es ist ein tolles SUV. Cristina und ich sind sehr sportbegeistert, ihre Inlineskates und meine Fußball-Ausrüstung kriegen wir locker unter. Ich weiß schon, welches Auto wir bald fahren werden …“

Faustino Diaz (61)

„Ich arbeite als Meister im Karosseriebau. In dem Bereich bin ich schon seit meinem Einstieg bei Volkswagen 1993 tätig. Eigentlich bin ich Schichtleiter, in der heißen Anlaufphase jedoch gerade als Spezialist für Sonderfahrzeuge eingesetzt. Dass wir vergangenes Jahr mit dem Polo und dem T-Cross zwei Anläufe in so kurzer Zeit hatten, ist auch neu für mich. Der T-Cross ist mein letztes Projekt vor dem Ruhestand. Ich möchte es deshalb bestmöglich abschließen. Das ist eine große Motivation. Mit meiner Frau ist besprochen, dass wir uns bald einen weißen T-Cross zulegen. Bisher fahre ich Polo. Es ist für mich Ehrensache, dass es weiterhin ein Auto aus der Region ist – und dazu ein wunderschönes.“

Großer Ansporn: Der T-Cross Anlauf ist Faustinos letztes Projekt vor dem Ruhestand.

Inaki Pérez de Urabain (32)

„Ich bin gelernter Instandhalter und arbeite im Presswerk. Mein Job ist es, die gepressten Teile von einem Werkzeug zum nächsten zu bringen. Die Teile wiegen bis zu 20 Kilogramm. Über Saugnäpfe geschieht das schnell, sicher und ergonomisch. Seit zehn Jahren bin ich bei Volkswagen, komme aus der Region und wollte immer gern hier arbeiten. Der T-Cross sichert die Auslastung in unserem Werk und, wenn Arbeit da ist, geht es den Leuten gut. Sofort aufgefallen ist mir, dass die Rückbank im T-Cross verschiebbar ist. Wirklich cool und echt praktisch, da passt gleich noch mehr in den Kofferraum.“

Saugnäpfe erleichtern die Arbeit: Inaki sorgt für einen reibungslosen Ablauf im Presswerk.

José Alcala (33)

„Ich bin in der Endmontage eingesetzt und prüfe nach Hinweisen der Qualitätssicherung einzelne Autos nach. So entgeht uns nichts! Auch spreche ich mit den Kollegen an der Linie, um zu erfahren, wo wir uns verbessern können. Denn wir wollen zum Marktstart im Mai nächstes Jahr einwandfreie Autos ausliefern. Mir gefällt, dass man im T-Cross höher sitzen kann und einen guten Überblick hat. Ich bin gelernter Kfz-Mechaniker und habe einige Zeit im Motorsport gearbeitet. Ein T-Cross mit vielen PS in Orange wäre mein Traum.“

Qualitätscheck: José prüft das Spaltmaß.

Maite Coscolin (37)

„Ich sorge dafür, dass es unsere Kunden im T-Cross bequem haben. Denn ich bin an der Linie für den Einbau der Sitze zuständig. Ich habe Kunstgeschichte studiert und mir sind deshalb gleich die markanten Linien beim T-Cross ins Auge gefallen. Er ist schon auf den ersten Blick unverwechselbar und hat ein super Design. In meiner Freizeit fotografiere ich gern und bin in der Natur unterwegs. Der T-Cross als kompaktes SUV mit genügend Platz für meine Ausrüstung ist dafür wie geschaffen.“

Sorgt für Bequemlichkeit im T-Cross: Maite baut die Sitze ein.

Brust raus und breites Lächeln: Ruben brachte den T-Cross in die Linie und Picallo bereitet das neue SUV für die Presse vor.

Ruben Garrués (43)

„Meine Aufgabe ist es, vor allem bei Anläufen dafür zu sorgen, dass wir zum Produktionsstart eine funktionierende Linie haben. In mehr als 20 Jahren im Werk konnte ich einiges an Erfahrung sammeln, wie wir unsere Fertigung immer weiter verbessern können. Mir gefällt vor allem die Front vom T-Cross. An den Waben im Kühlergrill erkennt man gleich das SUV-Gesicht.“

José J. Picallo (41)

„Der T-Cross sieht sehr robust aus. Vor allem das Heck ist gelungen. Ich arbeite seit 1998 bei Volkswagen, schon immer in der Montage. Aktuell bereite ich Pressefahrzeuge vor. Das macht mir großen Spaß. Ich durfte unseren Neuen auch schon fahren. Er ist agil und liegt gut auf der Straße. Den T-Cross würde ich mir sofort kaufen. Denn ich sehe jeden Tag, dass bei uns in Pamplona qualitativ gute Fahrzeuge vom Band laufen.“

Der T-Cross

Der T-Cross ist das kleinste SUV der Marke Volkswagen. Er basiert auf der Polo Plattform, ist 4,11 Meter lang und 1,56 Meter hoch. Damit ist das SUV 54 Zentimeter länger und elf Zentimeter höher als der Polo. Neben Spanien wird der T-Cross auch in China im Werk  Anting bei Shanghai gebaut. Für Südamerika rollt das SUV in Brasilien im Werk Curitiba vom Band, etwa 420 Kilometer südwestlich von São Paulo.