inside
Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Mitarbeiter

Ab nach Südafrika

Erik Hiege aus dem Werk Kassel bricht zum entwicklungspolitischen Freiwilligendienst auf.

Fünf Jahre stellt Volkswagen Erik Hiege frei.

Erik Hiege sitzt auf gepackten Koffern. Mitte des Monats bricht der Volkswagen Mitarbeiter aus dem Werk Kassel für ein Jahr nach Südafrika auf. Rund 9.000 Kilometer von der Heimat entfernt wird der 22-Jährige einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst absolvieren. Auf einer Farm nahe Johannesburg will er sich in verschiedene soziale Projekte einbringen, unter anderem befindet sich dort eine Fahrradwerkstatt und ein Non-Profit-Laden. Außerdem gibt es diverse Angebote für Kinder und Jugendliche.

»Durch die Projekte auf der Farm lerne ich eine andere Kultur kennen und kann mich auch selbst weiterentwickeln.«

Erik Hiege

Im März reifte bei Hiege die Idee, nach Südafrika zu gehen. „Ich möchte einen Teil zu der Entwicklung der Region und der Menschen beitragen. Durch die Projekte auf der Farm lerne ich eine andere Kultur kennen und kann mich auch selbst weiterentwickeln“, nennt er als Motivation für seine Teilnahme am Freiwilligendienst. Dieser wird vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. „Wir merken eigentlich gar nicht mehr, in was für einem Luxus wir leben“, hat der junge Mann festgestellt. Für die meisten Menschen in Deutschland sei es selbstverständlich, genug zu essen zu haben, zur Schule gehen zu können und fließend Wasser und Strom zu haben.

„Dennoch glaube ich oft, dass wir trotz unseres Luxus nicht glücklicher oder zufriedener sind als die Menschen, die in Südafrika am Existenzminimum leben.“

So groß die Vorfreude auf seinen Auslandsaufenthalt auch ist, Anfang des Monats, an seinem vorerst letzten Arbeitstag im Werk Kassel, wurde Hiege dann doch ein wenig wehmütig. „Ich habe hier bei Volkswagen viele tolle Kollegen gehabt, die ich vermissen werde“, sagt der gelernte Mechatroniker, der zuletzt als Anlagenbediener in der Härterei tätig war.

Für insgesamt fünf Jahre hat er sich nun von Volkswagen freistellen lassen. Im Anschluss an den einjährigen Freiwilligendienst will der Hobby-Fußballer nämlich in Kassel noch Maschinenbau studieren. „Ich bin Volkswagen sehr dankbar für diese Möglichkeit“, sagt Hiege, der keinen Zweifel daran lässt, dass er nach Abschluss seines Studiums gern ins Werk Kassel zurückkehren würde. „Hier habe ich immer gern gearbeitet.“