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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Mitarbeiter

Hallo, Kollege!

In unserer Serie stellen wir Mitarbeiter aus aller Welt vor. Heute: Joachim Janssen (58) aus dem Werk Emden (Deutschland).


» Es ist faszinierend, die Nordsee bei Sturm zu erleben. «

Joachim Janssen

Herr Janssen, was genau ­machen Sie im Werk Emden?

Angefangen habe ich im Karosseriebau als Schweißer. Später war ich in der Lackiererei im Bereich Spot Repair. Jetzt arbeite ich im Sonderfahrzeugbau. Wir realisieren hier spezielle Kundenaufträge wie Polizeifahrzeuge oder andere Sonder- und Einsatzfahrzeuge. Aber auch alle anderen individuellen Kundenwünsche wie Fahrzeugbeklebungen können hier erfüllt werden. Wir sind sehr stolz auf unser Beklebezentrum. Meine Aufgabe ist das Vorbereiten unserer Fahrzeuge für die Übergabe an den Kunden. Die dazugehörige Lackkontrolle und das Aufbereiten nehme ich sehr genau, damit der Kunde immer eine erstklassige Qualität erhält.

Was war Ihr schönstes Erlebnis in Ihrer Zeit bei Volkswagen?

Anfang der 1990er-Jahre haben wir nach ostfriesischer Tradition ­einen Maibaum zwischen den Hallen aufgestellt. Für alle, die diese Tradi­tion nicht kennen: Ein Maibaum ist ein geschmückter Baum oder Baumstamm, der in der Regel am 1. Mai zur Begrüßung des Frühlings auf­gestellt wird. Dass so etwas in einem Volkswagen Werk passiert, ist nicht unbedingt typisch, hat uns als Team aber viel Freude bereitet und zusammengeschweißt.

Was sollten Kollegen, die in Emden zu Besuch sind, ­unbedingt gesehen haben?

In Ostfriesland gibt es eine Menge zu sehen. Es ist zum Beispiel faszinierend, die Nordsee bei Sturm zu erleben. Außerdem empfehle ich Boßeln – den Nationalsport der Ostfriesen. Dabei wird eine Kugel aus Holz oder Gummi von neun bis zwölf Zentimeter Durchmesser mit voller Kraft über die Straße geworfen. Die Wurftechnik ähnelt der des Kegelns.