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» Wir glauben an das große Potenzial «

Pablo Di Si, Chef der Region Südamerika, erklärt im Interview, weshalb er optimistisch in die Zukunft blickt und wem er bei der Fußball-WM 2018 die Daumen drückt.

„Der neue Polo ist die Referenz in seiner Klasse“, sagt Südamerika-Chef Pablo Di Si. 

Herr Di Si, Volkswagen do Brasil hat unlängst den Virtus vorgestellt. Welche Bedeutung hat diese Stufenhecklimousine für den südamerikanischen Markt?
Die Einführung des Virtus ist für uns sehr wichtig, da dieses Modell auf der MQB-Plattform basiert und speziell für Südamerika entwickelt wurde. Das Auto ist sehr fortschrittlich, was Design, Sicherheit, Innovation und Leistung angeht.

Vor ein paar Wochen kam in Südamerika ­bereits der neue Polo auf den Markt. Wie ist das erste Feedback?
Der neue Polo kommt bei Kunden, Journalisten, Händlern, Mitarbeitern und Zulieferern sehr gut an. Dieses Modell steht für das neue Volkswagen: flexibler, effizienter, innovativer und mit den Menschen verbunden. Im Vorverkauf wurde das Modell bereits 4.000 Mal bestellt. Außerdem ging es in der Fachpresse in neun Vergleichstests schon neunmal als Sieger hervor. Das beweist nur: Der neue Polo ist die Referenz in seiner Klasse.

» Der neue Polo ist die Referenz in seiner Klasse. «

Volkswagen hatte es in den letzten Jahren in Südamerika nicht leicht. Zuletzt legten die Verkaufszahlen jedoch wieder zu. Wird sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen?
Wir glauben an das große Potenzial auf dem südamerikanischen Kontinent. Die Konjunktur erholt sich gut – die Inflation und die Zinsen sind niedriger, das Verbrauchervertrauen ist größer. Und wir haben eine einheitliche Wachstumsstrategie. Mit dem neuen Polo und dem Virtus startet Volkswagen do Brasil die größte Produkt­offensive aller Zeiten: 20 Produkt­neuheiten auf dem Markt bis 2020, von denen 13 im Land hergestellt werden.

Die Regionalisierung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie profitieren Sie davon?
Im Zuge der Regionalisierung haben wir die Verantwortung für 29 Märkte in Süd- und Mittelamerika und den Karibikstaaten übernommen. Dabei haben wir unsere Strategien und Produkte auf die Kunden in diesen Ländern zugeschnitten. Entsprechend ist unser Umsatz in den ersten zehn Monaten dieses Jahres in dieser Region bereits um 27 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016 gewachsen. Das war das höchste regionale Umsatzwachstum der Marke Volkswagen weltweit. Gleichzeitig stiegen die Exporte aus Brasilien um 69 Prozent.

Zur Person

Der Argentinier Pablo Di Si ist seit­ ­Anfang Oktober Südamerika-Chef der Marke Volkswagen. Zugleich ist der 48-Jährige CEO von ­Volkswagen do Brasil. Zuvor war der Familienvater CEO von Volkswagen Argentina.

Könnten Sie bitte die Kunden in Südamerika beschreiben? Was wünschen diese sich? Was ist ihnen wichtig?
Unsere Kunden wollen Autos mit emotionalerem Design und mehr Komfort, ­Konnektivität, Sicherheit, Leistung und geringeren Gesamtbetriebskosten. Daher müssen wir – um unseren Wachstumskurs beizubehalten – unsere Regionalisierungsstrategie fortführen und unsere Produkte noch stärker an den Vorlieben und der Kaufkraft unserer regionalen Kunden ausrichten. Der neue Polo zum Beispiel verfügt über ein eigenständiges Front­design, das von der Designabteilung von Volkswagen do Brasil exklusiv für Süd­amerika entwickelt wurde.

Sprechen wir über Fußball: In Ihrer Jugend waren Sie ein guter Fußballspieler. Gibt es irgendetwas, das Sie vom Sport ins Berufs­leben übernehmen konnten?
Über den Fußball – ich war Mittelfeldspieler beim Proficlub Huracán in Buenos Aires – habe ich ein Stipendium für ein Studium an der University of Chicago erhalten. Da habe ich dann auch in der Universitätsmannschaft gespielt. Vieles lässt sich aus dem Fußball auf das Berufsleben übertragen. Volkswagen do Brasil beispielsweise ist nichts anderes als ein großes Team mit unzähligen Anhängern, großer Tradition und vielen Talenten. Das Ziel eines jeden Teams ist es, einen Titel zu gewinnen – dazu muss man aus den verschiedenen ­Talenten und Fähigkeiten das Beste herausholen. Ganz egal ob im Sport oder im Berufsleben.

Sie sind Argentinier, leben in Brasilien. Ihre Frau ist Brasilianerin. Der Hauptsitz von Volkswagen ist in Deutschland – wem ­drücken Sie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland die Daumen?
(lacht) Ich hoffe natürlich, dass Brasilien, Argentinien und Deutschland bei der WM 2018 in Russland gut abschneiden. Am Ende soll das Team gewinnen, das als Mannschaft am besten spielt. Aber eines kann ich Ihnen sagen: Wenn Argentinien gegen Brasilien spielt, ist das bei mir zu Hause ganz schön heikel.