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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Innovationen

Cool gespart

Prima fürs Klima: Die Lackiererei-Mitarbeiter im Werk Uitenhage schalten einen Lüfter zum Trocknen der Karossen viel seltener ein als vorher. Dadurch reduzieren sie den Stromverbrauch.

Die Marke Volkswagen hat sich ein neues Ziel für die Umweltentlas­tung in der Produktion gesetzt: Bis 2025 sollen Fahrzeuge und Komponenten 45 Prozent umweltverträglicher gebaut werden als 2010. Das für 2018 anvisierte Ziel von 25 Prozent weniger Verbrauch von CO₂, Energie, Wasser, Lösemitteln und weniger Produktion von Abfall und erreichte das Unternehmen bereits 2015. Wie die Produktion den Ressourcenverbrauch weiter reduzieren und so zum globalen Klimaschutz beitragen kann, zeigt ein Beispiel aus dem Werk Uitenhage.

In Eigenleistung, ohne Investitionen und großen Aufwand haben Mitarbeiter des südafrikanischen Standorts dafür gesorgt, dass allein in der Lackiererei rund 790 Megawattstunden Strom weniger pro Jahr verbraucht werden. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 400 Ein-Personen-Haushalten in Deutschland.

Umweltprogramm Think Blue. Factory.

Volkswagen hat bereits 2010 mit Think Blue. Factory. das erste ganzheitliche Programm für eine ökologisch nachhaltige Produktion ins Leben gerufen. Dieses ist nun ein Bestandteil der Fachbereichsstrategie TRANSFORM.FACTORY+

Wie ist diese Stromeinsparung gelungen, durch die der Standort seine Stromkosten um rund 57.000 Euro gesenkt hat? Bevor die verzinkten und grundierten Karossen weiter bearbeitet und lackiert werden können, müssen sie nach dem Trocknen von 185 auf 30 Grad Celsius runterkühlen. Diese Kühlung geschieht mithilfe eines Lüfters – und der zieht viel Strom. Bisher lief er immer. Nun aber wird er automatisch nur noch eingeschaltet, wenn die auf ­einer Pufferstrecke stehenden Karossen nicht von selbst in vorgegebener Zeit runterkühlen. Folge: Der Lüfter wird ­85 Prozent weniger benötigt.

„Unseren Kunden und uns ist eine saubere Umwelt wichtig. Deshalb ist es unser Ziel, in unseren Fabriken nachhaltig zu produzieren. Dazu haben wir in Uitenhage einen kleinen Beitrag geleistet“, freut sich Manfred Gie, Leiter strategische Standortentwicklung und verantwortlich für Think Blue. Factory. Er ist überzeugt: „Unsere effizienten Fahrzeuge müssen aus effizienten Fabriken kommen. Nur so wird es gelingen, unseren Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung der Marke glaubwürdig gegenüber Kunden zu vertreten.“