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Die Drei aus dem Aufstiegsteam

Mit Peter Kleeschätzky, Jörg Hoßbach und Markus Kullig arbeiten drei frühere Fußballprofis des VfL im Werk Wolfsburg. Vor 20 Jahren schafften sie eine Sensation.

Das alte VfL-Stadion war ihr Revier: Markus Kullig, Jörg Hoßbach und Peter Kleeschätzky (von links) erinnern sich auf der Haupttribüne, in der Nähe der Arbeitsplätze für Journalisten, an den Aufstieg vor 20 Jahren.

Nur ein Katzensprung ist es vom Werk Wolfsburg zum alten VfL-Stadion. Peter Kleeschätzky, Jörg Hoßbach und Markus Kullig sind für inside an die Stätte ihres größten sportlichen Triumphs zurückgekehrt. Sie gehörten vor 20 Jahren zum Kader des VfL Wolfsburg, der sensationell den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffte und seitdem ununterbrochen in Deutschlands höchster Klasse spielt. Und sie arbeiteten schon vor ihrer Sportler-Karriere bei Volkswagen und sind auch heute wieder am Standort Wolfsburg im Einsatz.

Ein denkwürdiger Tag, den wir nie vergessen werden, oder?“, fragt Hoßbach in die Runde, als die Rede auf den 11. Juni 1997 kommt. Kleeschätzky und Kullig nicken. 5:4 gewann der VfL am letzten Spieltag gegen Verfolger Mainz in einer der spektakulärsten Partien der Vereins­geschichte.

Zur Halbzeit führten die von Willi Reimann trainierten Wolfsburger mit 3:1. Nach dem Wechsel schaffte Mainz innerhalb von neun Minuten den Ausgleich, ­bevor der VfL wieder davonzog. Verteidiger Kleeschätzky half nach seiner Einwechslung, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Torwart Hoßbach und Mittelfeldspieler Kullig drückten auf der Bank die Daumen.

„Wir hatten keinen Star, sondern waren als Mannschaft stark“, nennt Kleeschätzky das Erfolgsgeheimnis. Hoßbach ergänzt: „Im Jahr vor dem Aufstieg wären wir fast abgestiegen und sind nur dank einer Aufholjagd in der zweiten Liga geblieben. Das hat uns zusammengeschweißt.“ Und Kullig, der Jüngste, meint: „Der Aufstieg war kaum ein Thema. Deshalb hatten wir keinen Druck. Eine große Hilfe.“

Vor allem, dass man nur als Team Erfolg haben kann, hat das Trio als wichtigste ­Erfahrung aus dem Sportler- mit ins ­Berufsleben genommen. „Und den Ehrgeiz, immer gewinnen zu wollen“, sagt Kleeschätzky beim Blick von den ­Rängen auf die vier Schornsteine des Werks. Beim Blick vom alten ins ­neue Berufsleben.

» Wir hatten keinen Star, sondern waren als Mannschaft stark. «

Peter Kleeschätzky