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der Marke Volkswagen

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Doppeltes Glück

Peter Líška (20) hat der Stiftung Volkswagen Slovakia seinen Führerschein zu verdanken. Seit einigen Monaten ist er zudem im Werk Bratislava angestellt.

Sein Arbeitsplatz: Peter Líška am Tor vom Werk Bratislava.

Peter Líška hat eine schwere ­Kindheit hinter sich. Der heute 20-Jährige hat acht Jahre in einem Kinderheim gelebt. Trotz seines persönlichen Schicksals trägt der junge Slowake ständig ein Lächeln auf den Lippen. Was unter anderem mit der Stiftung Volkswagen Slovakia zu tun hat.

Diese ermöglichte ihm und anderen Heimkindern, kostenlos den Führerschein zu machen. „Für Kinder aus Kinderheimen ist das eine wunderbare Möglichkeit“, sagt Líška voller Dankbarkeit. Die Fahrschule sei schließlich nicht billig, aus eigener Tasche hätte er den Führerschein ­niemals finanzieren können. „So geht es auch anderen Heimkindern, die keine Unterstützung von ihren Familien bekommen“, weiß Líška. „Ich bin dankbar, dass ich am Projekt teilnehmen durfte.“

» Ich hätte den Führerschein nicht selbst ­finanzieren ­können. «

Doch damit nicht genug: Der junge Mann ist seit einem halben Jahr stolzer Mit­arbeiter bei Volkswagen Slovakia. Eine Bekannte hatte ihn im Sommer auf offene Stellen im Werk Bratislava aufmerksam gemacht. „Schon als kleiner Junge haben mir die Modelle der Marke Volkswagen gefallen“, erzählt Líška, der sich, nachdem er den Schulabschluss in der Tasche hatte, einfach mal bewarb.

In den Vorstellungsgesprächen hinterließ der 20-Jährige einen guten Eindruck, sodass er nach dem Werkurlaub bei einem der größten ­Arbeitgeber der Slowakei anfangen konnte. Seitdem ist er voller Enthusiasmus in der SUV-Montage im Einsatz. Für Líška steht fest: „Ich hatte doppeltes Glück.“

STIFTUNG VOLKSWAGEN SLOVAKIA

Die Stiftung wurde im Jahr 2008 ­ge­gründet. Seit­dem hat sie über 650 Projekte mit mehr als drei Millionen Euro unterstützt. Unter dem Motto „Wissen gestaltet Zukunft“ werden vor allem Kinder von der Stiftung ­gefördert.