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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

E-Mobilität

„Wir wollen die erste Adresse bei e-Mobilität werden“

Christian Senger, Baureihenleiter e-Mobility, erklärt im Interview, was er unter Mobilität von übermorgen versteht und wie er und sein Team zu einem weiteren erfolgreichen Kapitel der Marke beitragen wollen.

Im I.D. verschmelzen die reale und digitale Welt, sagt Christian Senger.

Herr Senger, die Mobilität von übermorgen – was verbinden Sie damit?

Ich denke an Fahrzeuge, die sich in vielen Aspekten von den heutigen unterscheiden. Konkret: an Autos mit einer massentauglichen, emissionsfreien Reichweite von bis zu 600 Kilometern, an eine Lounge-Atmosphäre mit viel Platz im Innenraum. Neben dem Auto denke ich an ein digitales Mobilitätsökosystem, in das sich das Fahrzeug voll vernetzt einfügt, ein völlig neues Design mit kurzen Überhängen, einer neuen, innovativen Formsprache mit knackigen Proportionen. Und natürlich denke ich an das voll automatisierte Fahren.


Kurz: All das, was Volkswagen mit dem I.D. in Paris zeigt. Welche Prämisse liegt ihm zugrunde?

Der I.D. steht für eine neue Ära der Elektromobilität bei Volkswagen. Er ist der erste einer ganzen Familie an rein elektrischen und voll vernetzten Fahrzeugen. Wir wollen in den Massenmarkt, bei der Konzeption standen die Kundenbedürfnisse ganz klar im Fokus. Ein Fahrzeugschlüssel? Nicht mehr nötig. Zukünftig loggt sich der User mit seiner persönlichen Volkswagen ID ins Fahrzeug ein.

Im I.D. verschmelzen künftig die reale und digitale Welt – auch weil wir das Head-up-Display um Augmented Reality ergänzen. So können wir Informationen mehrere Meter vor das Auto auf die Straße projizieren. Die Pfeile der Navigation liegen also genau da, wo man mit dem I.D. langfährt. Das ist komfortabel und sicher zugleich.

 

Zu Jahresbeginn präsentierte Volkswagen den BUDD-e. Wie passen beide Autos zueinander?

Der BUDD-e ist eine visionäre Studie. Der Fokus lag darauf, die technologischen Machbarkeiten zu präsentieren, etwa im Hinblick auf Human Machine Interface (HMI). Natürlich gibt es Schnittmengen zum I.D., der beispielsweise das Thema Connectivity aufgreift. Der große Unterschied ist aber, dass der I.D. bereits ein konkreter Vorgriff auf die reale Umsetzung unseres Serienproduktes ist.

» Der I.D. steht für eine neue Ära der Elektromobilität bei Volkswagen. «

Sie sagten, der I.D. ist der erste von einer ganzen Familie an e-Fahrzeugen. Was kommt noch?

2025 wollen wir eine Million Elektrofahrzeuge produzieren. Volkswagen will für alle Kunden die erste Adresse in Bezug auf Elektromobilität werden. Das bedeutet, wir werden in allen relevanten Segmenten passende Produkte und Services anbieten. Wie könnte etwa ein rein elektrischer Crossover SUV aussehen? Dabei denken wir quer und weit voraus. Wir wollen die Wahrnehmung von Volkswagen nachhaltig und positiv verändern. Und somit das neue Kapitel der Marke mit Leben füllen.

Ein letzter Ausblick zum voll automatisierten Fahren. Auch dieser Modus ist für den I.D. vorgesehen. Warum?

Weil es eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringen wird. Man gewinnt an Zeit und Lebensqualität, weil man Fahrtzeiten effzienter nutzen kann. Die Wahrscheinlichkeit von Unfällen sinkt, gerade im Stop-and-go-Modus, beim Ein- und Ausparken oder bei plötzlichen Gefahrensituationen. Und nicht zuletzt bedeutet voll automatisiertes Fahren Mobilität für alle. Zum Beispiel für ältere Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder sogar Kinder.