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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Strategie

Einmal, aber richtig

Im Werk Wolfsburg ist der Prozess zum Einbau der Heckklappe von Golf und Tiguan nun schlanker.

Wolfgang Walther, Mitarbeiter im Werk Wolfsburg, beim Ausrichten einer Heckklappe.

Mithilfe der neuen Fachbereichsstrategie TRANSFORM.FACTORY+ arbeitet die Produktion & Logistik daran, bis zum Jahr 2025 die Arbeitsstunden pro Fahrzeug um 35 Prozent zu reduzieren. Auf dem Weg zu dieser Steigerung der Produktivität im direkten und indirekten Bereich eines Werkes (Hours per Unit) wird die Initiative Fit for Finish fort­gesetzt. „Durch ihre konsequente ­weltweite Umsetzung sparen wir jährlich einen drei­stelligen Millionenbetrag“, sagt Produktionsvorstand Thomas ­Ulbrich.

Ein Beispiel aus dem Werk Wolfsburg: Mitarbeiter im ­Karosseriebau richten die Heckklappe von Golf und ­Tiguan direkt nach dem Einbau nicht mehr manuell aus. Der Sitz der Klappe wird jetzt über einen Scanner ­automatisch ­gemessen. Bei Abweichungen finden die Einstellarbeiten am Ende des ­Prozesses statt.

„Mehrfache Qualitätsprüfungen bedeuten nicht immer bessere Qualität“, sagt Erwin Gabardi, Projektleiter Produktivität bei TRANSFORM.FACTORY+. „Stattdessen haben wir bei gleichem Standard unseren Produktionsprozess vereinfacht und zwei getrennte Kontrollen zu einer zusammengefasst.“

Der Erfolg der Initiative
Fit for Finish fußt auf mehr als 500 Ideen aus 13 Werken weltweit. Sie sorgen für intelligentere Abläufe in der Fertigstellung und bei Prüfungen und werden regelmäßig unter den Werken ausgetauscht.