inside
Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Sport

»Fußball passt zu Volkswagen wie keine andere Sportart«

Partnerschaft mit dem DFB beginnt im Januar: inside-Interview mit Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann.

Im Januar beginnt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine neue Zeitrechnung: Der größte nationale Sportverband der Welt bekommt mit der Marke Volkswagen einen neuen Mobilitätspartner. „Wir wollen den Fußball in seiner gesamten Breite unterstützen – und zwar von der Nationalmannschaft bis zur Basis“, sagt Vetriebsvorstand Jürgen Stackmann im Interview mit inside.

Herr Stackmann, warum hat sich die Marke Volkswagen entschieden, Automobilpartner des Deutschen Fußball-Bundes zu werden?
Fußball passt zu Volkswagen wie keine zweite Sportart. Im Prinzip sind wir schon seit 1945, seit der Gründung des VfL Wolfsburg, im Fußball aktiv. Das macht mehr als 70 Jahre Tradition. Dazu kommt, dass unfassbar viele Menschen Woche für Woche mit ihren Volkswagen in Sachen Fußball unterwegs sind: Eltern, die ihre Kinder zum Training bringen. Mannschaften, die per Fahrgemeinschaft zu den Auswärtsspielen fahren, aber auch Fans, die in der ganzen Republik die Stadien füllen. Daher war es nahezu eine logische Konsequenz für uns, die Partnerschaft mit dem DFB zu suchen. Volkswagen als größte Automarke Deutschlands, der DFB als größter Sportverband – gemeinsam wollen wir viel bewegen. Denn wir haben bei Volkswagen in den nächsten Jahren viel vor: Wir wollen der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen, mit der ID. Familie beginnt eine ganz neue Geschichte für unser Unternehmen. Und schließlich sollen auch der neue Golf und andere Volumenmodelle einen super Start haben. Das alles können wir über den Fußball kommunizieren. Die Partnerschaft mit dem DFB muss und wird sich wirtschaftlich für uns lohnen.

»Wir wollen den Fußball in seiner gesamten Breite unterstützen – und zwar von der Nationalmannschaft bis zur Basis«

Was haben die Mitarbeiter von dieser Partnerschaft?
Zunächst einmal sind wir natürlich davon überzeugt, dass die Partnerschaft mit dem DFB ebenso wie die mit der UEFA dabei hilft, den Absatz anzukurbeln. Und je mehr Fahrzeuge wir an unseren Standorten produzieren, desto besser ist das für alle.

Aber mindestens die Mitarbeiter in unseren deutschen Werken, die der deutschen Nationalmannschaft die Daumen drücken, wollen wir bei diesem Thema gleich von Anfang an auch inhaltlich mitnehmen. Sie sollen erleben, dass das auch ihre Partnerschaft ist.

Was genau meinen Sie?
„Das Spielfeld gehört euch“ – das haben wir schon bei der Vorstellung des DFB-Sponsorings auf der Betriebsversammlung gesagt und das war kein Lippenbekenntnis. Ohne den emotionalen Rückhalt der Kolleginnen und Kollegen wird die Partnerschaft nicht gelingen. Für das angekündigte Länderspiel in Wolfsburg zum Beispiel haben wir viele Ideen im Köcher, um auch unsere Volkswagen Mannschaft einzubeziehen.

Jürgen Stackmann

Der 57-Jährige ist seit drei Jahren Vorstand für Vertrieb und Marketing der Marke Volkswagen. Zuvor war er in derselben Position bei Skoda tätig und Vorstandschef von Seat.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an die bevorstehende Zusammenarbeit mit dem DFB denken?
Ich freue mich zunächst riesig darauf, dass es im neuen Jahr endlich richtig losgeht: Wenn im Frühjahr der erste TV-Spot von uns zu sehen sein wird, wenn wir bei den ersten Länderspielen des neuen Jahres für alle sichtbar machen können, dass der deutsche Fußball jetzt auch offiziell Volkswagen fährt.

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt: Nicht nur Volkswagen, sondern auch der DFB hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Beide Partner sind wichtige Institutionen in Deutschland – und beide haben jetzt die Chance, die Zukunft positiv zu gestalten. Hierbei können wir uns gegenseitig helfen. Daher freue ich mich, dass wir den sportlichen Neuanfang nach der enttäuschenden WM begleiten können. Es werden sich viele neue, spannende Möglichkeiten ergeben.

Steht allein die A-Nationalelf im Fokus?
Wir gucken auf keinen Fall nur auf die Nationalmannschaft, das passt auch nicht zu unserem Selbstverständnis bei Volkswagen. Wir fangen mit unserem Verständnis für den Fußball bei der Basis an. Unsere vielen Partnerschaften landauf und landab an unseren Standorten, für den Fußball-Nachwuchs und auch für die Fußball-Kultur sowie das breite Engagement unserer Händler vor Ort belegen dies. Das wollen wir weiter ausbauen. Wenn Volkswagen sich im Fußball engagiert, heißt das für uns auch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.