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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Mitarbeiter

Heldenhaft

Bei Volkswagen Autoeuropa ist man stolz auf die Werkzeugmacher 
Bruno Pereira und 
Miguel Bastos.


In all den Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr haben Bruno Pereira und Miguel Bastos schon einiges erlebt. Doch der Sommer 2017 wird den beiden Volkswagen Mitarbeitern, die im Werk Palmela als Werkzeugmacher tätig sind, für immer in Erinnerung bleiben. Der 40 Jahre alte Pereira und sein 16 Jahre jüngerer Kollege halfen mit, die verheerenden Waldbrände im Zentrum Portugals zu bekämpfen. Nach Behördenangaben waren es die schlimmsten Brände seit über einem Jahrzehnt, Dutzende Menschen kamen in den Flammen ums Leben.

»Bei den Bränden rund um Vila de Rei bin ich fast vor Erschöpfung zusammengebrochen.«

Bei ihren Einsätzen, zu denen sie nicht selten direkt von der Arbeit im Werk fuhren, kamen Pereira und Bastos zuweilen an ihre Belastungsgrenze. „Bei den Bränden rund um Vila de Rei bin ich fast vor Erschöpfung zusammengebrochen. Wir waren in einem sehr steilen und unwegsamen Gebiet im Einsatz“, erinnert sich Pereira, der seit mehr als 20 Jahren Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr von Pinhal Novo ist, knapp zehn Kilometer vom Werk Palmela entfernt. Doch nicht nur körperlich, auch mental verlangte der Einsatz den beiden Männern einiges ab. „Es ist ein schreckliches Gefühl der Ohnmacht, nicht alle Menschen und Tiere retten zu können“, sagt Miguel Bastos, der von Volkswagen Autoeuropa für die Löscharbeiten sogar 20 Tage von der Arbeit im Werk freigestellt wurde. Nicht selten habe man Anwohner zwingen müssen, ihre Häuser zu verlassen, erzählt der Werkzeugmacher. „Trotz des dichten, beißenden Rauchs und der hohen Temperaturen wollten viele ihr Hab und Gut nicht zurücklassen.“

Doch es gab auch schöne Momente. In Vila de Rei habe man zwei Stunden lang ununterbrochen gegen die Flammen gekämpft und verhindert, dass diese die Stadt erreichen, erzählt Pereira. „Wir haben sehr viel Dankbarkeit erfahren, als den Anwohnern bewusst wurde, dass sie in ihre Häuser zurückkehren können.“ Als er und seine erschöpften Kollegen nach den Löscharbeiten die Stadt verließen, habe man ihnen applaudiert.

»Wir haben sehr viel Dankbarkeit erfahren.«