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Hier baut der Chef

Baureihenleiter Andreas Krüger hat eine Schicht im Werk Pamplona mitgearbeitet.

Andreas Krüger, Chef der Baureihe Small (G1), hat einen Tag lang in der Polo Produktion im Werk Pamplona mitgearbeitet.

Mit seinem Arbeitseinsatz am Band löste Krüger ein Versprechen ein, das er vor einigen Wochen in einem inside-Interview gegeben hatte. Aufgabe des 50-Jährigen war es, das Volkswagen Emblem in die Heckklappe des neuen Polo einzubauen.

 „Zu Beginn der Schicht dachte ich: Das schaffe ich nie“, erzählt Krüger lachend. „Es hat ungefähr zehn Takte gedauert, bis ich die Handgriffe drauf hatte.“ Bei den spanischen Kollegen kam der Arbeitseinsatz des für den Polo verantwortlichen Baureihenleiters gut an.

 „Das war ein tolles Erlebnis“, schwärmt Meisterin Maite Urtiaga stellvertretend für ihr Team. „Es hat viel Spaß gemacht, mit Herrn Krüger zusammenzuarbeiten.“

Herr Krüger, wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Schicht in Pamplona mitzuarbeiten?

Als ich im Herbst Baureihenleiter G1 geworden bin, habe ich viele Glückwünsche bekommen – unter anderem aus dem Werk in Pamplona, wo ich noch viele Kollegen von früher kenne. Als Bereichsprojektleiter Produktion war ich seinerzeit oft in Spanien, um den Anlauf des Polo A05 zu begleiten. Als ich nun in meiner neuen Funktion als Baureihenleiter zu meinem Antrittsbesuch in Spanien war, entstand die Idee, mal in einer Schicht mitzuarbeiten.

 

Im Dezember haben Sie diesen Vorsatz in die Tat umgesetzt. Hand aufs Herz: Waren Sie vor Ihrem Einsatz ein bisschen aufgeregt?

(lacht) Ein bisschen? Und wie ich aufgeregt war.

Welche Aufgabe wurde Ihnen zugeteilt?

Ich bin in dem Fertigungsabschnitt eingesetzt worden, wo das Volkswagen Emblem in die Heckklappe des Polo eingebaut wird. Später habe ich dann auch noch die Halter für die Gasdruckfedern montiert. Ich würde behaupten, dass ich handwerklich nicht ganz ungeschickt bin. Aber zu Beginn der Schicht dachte ich: Das schaffe ich nie. Glücklicherweise hat mich meine Kollegin, die ich an meiner Seite hatte, anfangs unterstützt. Es hat etwa zehn Takte gedauert, bis ich die Handgriffe halbwegs draufhatte.

Haben die Autos, die Sie bearbeitet haben, denn die finale Qualitätsprüfung bestanden?

Zumindest habe ich nichts Gegenteiliges gehört. Bei mehr als 400 Polo pro Schicht muss man schon hochkonzentriert sein. Am Ende des Tages wusste ich, was ich getan hatte – und bin todmüde ins Bett gefallen. Ich habe großen Respekt vor den Kollegen, die das jeden Tag machen.

» Ich finde es eine hervorragende Idee, mal selbst mitzuerleben, was es bedeutet, acht Stunden an der Linie zu arbeiten. Bei der Durchführung einer gesamten Schicht merkt man doch deutlicher, was es bedeutet, in einer bestimmten Taktzeit die entsprechende Arbeit durchführen zu müssen. «

Maite Urtiaga

» Herr Krüger ist ein sehr netter Kollege, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte. Statt einfach draufloszuarbeiten, hat er sich erstmal genau erkundigt, was er machen muss, und sich von uns Tipps geben lassen. «

Araceli Buldón

Apropos Kollegen: Wie haben die Sie empfangen? Gab es Berührungsängste?

Nein, absolut nicht. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Kollegen gefreut haben, dass ich mich für ihre Arbeit interessiere. Viele haben die Gelegenheit genutzt und mir Fragen zum neuen Polo gestellt. Meine Kollegin wollte zum Beispiel wissen, weshalb es den Polo nicht in Grün gibt. Die Frage werde ich gleich mal an unsere Designer weitergeben.

Was nehmen Sie mit von Ihrem Besuch in Pamplona?

Jede Menge Motivation für das Jahr 2018. Der Besuch hat mir noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig die Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen ist. Ich bin unglaublich stolz, Teil der Volkswagen Familie zu sein.