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Strategie

Komponente stellt sich neu auf

Am 1. Januar 2019 startet die Konzern-Komponente von Volkswagen als eigenständige unternehmerische Einheit. Darüber informierte Vorstand Thomas Schmall die Beschäftigten während des zweiten Komponenten-Talks. Im Markenhochhaus in Wolfsburg diskutierte Schmall mit Führungskräften, Betriebsräten und Beschäftigten über die nächsten strategischen Schritte. Über Group Connect konnten weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aller Welt den Talk verfolgen.

„Ganz bewusst informieren wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr früh. Wir nehmen sie mit auf unseren Weg. Auch so stärken wir unternehmerisches Denken und Handeln. Die lebhafte Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, bei so wichtigen anstehenden Entscheidungen offen und transparent zu sein“, sagte Schmall.

Die Neuausrichtung der Komponenten-Aktivitäten ist eine wesentliche Säule des Zukunftsprogramms „TOGETHER – Strategie 2025“ des Volkswagen Konzerns. In der Konzern-Komponente werden diese Aktivitäten künftig unternehmensweit gebündelt, noch effizienter ausgerichtet, die Inhouse-Kompetenzen gezielt gestärkt und der Wandel zur E-Mobilität konzernweit vorangetrieben. Um diese Ziele zu erreichen, werden die Geschäftsfelder der Komponente gestärkt und neu strukturiert. Die Geschäftsfeldleitung erfolgt künftig zentral und standortunabhängig:

  • Motor und Gießerei: Herbert Steiner (bisher Werkleiter bei Audi in Györ) 
  • Getriebe und E-Antrieb: Thorsten Jablonski (bisher Werkleiter in Kassel)
  • Fahrwerk: Otto Joos (bisher Werkleiter in Braunschweig)
  • Sitze: Volkswagen Tochter Sitech
  • E-Mobilität: Leitung noch offen 

Ebenfalls neu: Das Geschäftsfeld Kunststoff wird nicht mehr zur Komponente gehören, sondern in den Fahrzeugbau integriert. Das Thema E-Mobilität rückt dagegen in der Konzern-Komponente stärker in den Fokus. 

 

»Die Umstrukturierung der Komponente ist eine Chance, nachhaltig im Wettbewerb zu bestehen.«

Die Betriebsratsvorsitzenden der Werke Wolfsburg (Bernd Osterloh), Kassel (Carsten Bätzold), Braunschweig (Uwe Fritsch) und Salzgitter (Dirk Windmüller) nahmen ebenfalls am Komponenten-Talk teil. Osterloh sagte: „Die Umstrukturierung der Komponente ist eine Chance, nachhaltig im Wettbewerb zu bestehen.“