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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Mitarbeiter

Kunstwerk in Kaluga

Mitarbeiter Andrey Kudeneko hat einen ganz besonderen Tiguan hergestellt.

Der neue Tiguan, der in der Kommunikations­zone des Werks Kaluga steht, sieht aus der Distanz täuschend echt aus. Erst beim näheren Betrachten erkennt man, dass dieses Fahrzeug nicht wie üblich aus Stahl, Aluminium und Kunststoff besteht. Sondern aus Pappe, Schaumstoff, Holzpaletten und Bauschaum. Das Auto – oder besser gesagt: das Kunstwerk – ist das Werk von Andrey Kudeneko. Der 48-Jährige ist an dem russischen Standort hauptberuflich in der Qualitätssicherung tätig. In seiner Freizeit modelliert der Volkswagen Mitarbeiter Gegenstände.

2015 hatte Kudeneko für die Weihnachtsfeier im Werk, die unter dem Motto „Kosmisches Neujahr“ stand, zwei Kunstwerke aus Pappe geschaffen: eine 2,20 Meter mal 1,20 Meter große Rakete sowie den Roboter WALL-E aus dem gleichnamigen Kinofilm. Mit Blick auf den anstehenden Anlauf des neuen Tiguan entwickelte die Werk­leitung dann gemeinsam mit ihm die Idee, im selben Verfahren einen Tiguan zu modellieren – und zwar in Originalgröße.

Andrey Kudeneko hat das Modell geformt, Julia Stukalo und Wladimir Isaew (unten) haben es lackiert.

» Ich bin allen Kollegen dankbar, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. «

Drei Monate arbeitete Kudeneko an dem Kunstwerk; nach Feierabend, an den Wochenenden und im Werkurlaub. Als Werkzeuge kamen lediglich eine Handsäge, ein Tischlermesser und ein Maßband zum Einsatz. Kudenekos Kollegen Julia Stukalo und Wladimir Isaew aus der Lackiererei sorgten anschließend dafür, dass der bis dato noch komplett weiße Korpus des Tiguan originalgetreu bemalt und lackiert wurde. So bekam das SUV Scheinwerfer, Stoßfänger, Felgen, Türgriffe – und natürlich das Volkswagen Logo.

Pünktlich zum Anlauf des echten Tiguan war das Kunstwerk fertiggestellt. Bei der Weihnachtsfeier im Werk wurde es, beklebt mit Fotos von Produktionsmitarbeitern, erstmals präsentiert. „Die Reaktionen waren durchweg positiv“, berichtet Kudeneko voller Stolz. „Viele Kollegen haben das Modell sogar fotografiert.“