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Laden am Werk

In Wolfsburg wird die Ladeinfrastruktur für die Mitarbeiter verbessert. 
200 Ladesäulen haben Ramin Salahschur und sein Team auf den Parkplätzen aufgebaut.

Er zieht den Stecker aus der Ladesäule und rollt gewissenhaft das gelbe Ladekabel zusammen. Ramin Salahschur ist zufrieden. Denn diese Ladestation ist eine der letzten, die er mit seinem Team von der Strategischen Verkehrsplanung für die Mitarbeiter am Standort Wolfsburg geplant hat. 200 Ladepunkte sind es bis jetzt gewesen, in nur vier Monaten.

Salahschur hält die Fäden des Ladesäulen-Projekts seit gut zwei Jahren in Händen. Damals konnten die Mitarbeiter auf den Parkplätzen rund um das Werk vier Ladesäulen nutzen. Mehr nicht. „Da setzt unser Pilotprojekt für Wolfsburg an und bringt für die Mitarbeiter große Verbesserungen“, sagt der Diplom-Kaufmann, der seit 2002 bei Volkswagen ist. In Wolfsburg hat er dieser Tage die erste Etappe erfolgreich abgeschlossen. Dann soll es auch an anderen deutschen Standorten weitergehen.

„Der Ball ist im Spiel und die Standorte können sich an dem orientieren, was wir geplant haben“, meint er und berichtet von Initiativen in Kassel, Braunschweig und Salzgitter. An diesen Standorten hat er ein Netzwerk aufgebaut, um auch dort die Ladeinfrastruktur für die Mitarbeiter zu verbessern.

Im Spätsommer 2017 ging es in Wolfsburg mit den Erd- und Elektroarbeiten los. Mit einem Dutzend Ladesäulen. Zunächst auf dem Parkplatz West, der über 5.100 Stellplätze hat. Dann folgte das Parkhaus südlich der Forschung und Entwicklung. Rund um das Parkhaus können über 10.500 Mitarbeiter ihr Auto parken. Es ist die mit Abstand größte Parkfläche am Standort. 50 Wandladestationen hängen jetzt im ersten Obergeschoss des Parkhauses. Sie heißen „Wallbox“.

Man kennt sie aus mancher Garage. Dabei handelt es sich um kleine, grau-blaue Kästen, die wie eine Steckdose arbeiten. Man steckt das Ladekabel links oder rechts ein und schon ist der e-Golf1 oder der Passat GTE2 mit dem Stromnetz verbunden. So versorgt eine „Wallbox“ im Parkhaus immer zwei Parkplätze. Nach und nach folgen die übrigen Parkplätze rund um das Wolfsburger Werk.

Ladesäulen am Werk Wolfsburg

»Wer morgens kommt, wird seine Ladestation leicht finden – immer dem Schild mit dem Stecker und dem blauen Schriftzug „e-Station“ nach.«

Wer morgens kommt, wird seine Ladestation leicht finden – immer dem Schild mit dem Stecker und dem blauen Schriftzug „e-Station“ nach – und hat dann gute Chancen, einen freien Platz zum Parken und zum Laden zu entdecken. Denn die Parkplätze mit Ladepunkt sind reserviert für Autos mit Elektroantrieb. Ausschließlich. „Wenn hier ein Wagen mit Verbrennungsmotor parkt, stehen wir Gewehr bei Fuß und schleppen ab“, erklärt Salahschur. Kein Pardon für Falschparker auch hier.

Also Vorfahrt auf den Parkplätzen für die Mitarbeiter, die mit einem e-Golf, einem e-up!3 oder einem Passat GTE Plug-in-Hybrid einpendeln. Aber auch für andere mit Elektroauto. Die Ladestationen sind öffentlich zugänglich. Denn die Ladeinfrastruktur wird auch über das Projekt „#Wolfsburg digital“ gefördert. Dabei arbeitet Volkswagen eng mit der Stadt zusammen, um Wolfsburg zu einer digitalen Modellstadt zu ­entwickeln. Darüber hinaus zahlt das Ladesäulen-Projekt auf die Stategie der Marke ein, Weltmarktführer in der Elektromobilität zu werden.

Der Strom zum Laden heißt „Volkswagen Naturstrom“ und wird aus Wasserkraft erzeugt. Das Laden geht kinderleicht. Entweder mit der Charge&Fuel Card oder mit einer App auf dem Smartphone, über die man das Laden startet, beendet und auch bezahlt: Stecker rein, Karte vorhalten, Strom marsch, Laden beenden, Stecker wieder raus – das war’s.

„Das ist für alle Mitarbeiter, ob sie in Wolfsburg leben oder von auswärts pendeln, bequem und attraktiv“, erklärt Salahschur. „Das Netz rund ums Werk wird bald weiter wachsen.“ Gute Aussichten für die Mitarbeiter, die ein Elektroauto fahren oder überlegen, dies zukünftig zu tun – während der Arbeitszeit die Batterie laden und dann mit voller Energie heim.