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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Innovationen

Automobil-Salon Genf 2019

Volkswagen präsentiert Produktneuheiten

Vom 7. bis zum 17. März findet in Genf der 89. Internationale Automobil-Salon statt. Die Marken Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche sind vor Ort und präsentieren ihre Produktneuheiten. Den Auftritt der Marke Volkswagen Pkw hat ein Projektteam aus 20 Personen mehr als ein Jahr lang vorbereitet. Viele weitere waren darüber hinaus fachlich eingebunden. Die Highlights auf dem mehr als 3.000 Quadratmeter großen Stand: das Passat Facelift, der T-Roc R, der Touareg V8 TDI und die Studie ID. Buggy. inside stellt die Fahrzeuge vor.

Mit dabei auf dem Genfer Auto-Salon: das Facelift des Passat. Das Update des Mittelklasse-Modells von ­Volkswagen hat einige Innovationen an Bord. Mit dem neuen Infotainmentsystem ist das Fahrzeug auf Wunsch ständig online. Mehr Assistenzsysteme versprechen noch mehr Sicherheit und der Plug-in-Hybrid Passat GTE1 ist zukünftig noch länger elektrisch unterwegs.

Ein echter Sportler: SUV in sportlichem Design feiert Premiere: Leistung für Straße und Rennstrecke.

Volkswagen präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon einen echten Sportler: Die seriennahe Studie T-Roc R ist mit 221 kW/300 PS das leistungsstärkste Derivat der 2017 eingeführten Crossover-Baureihe. In 4,9 Sekunden beschleunigt er aus dem Stand auf 100 km/h. Auch optisch hebt sich das R-Modell ab. Den neu gestalteten Kühlergrill ziert das obligatorische „R“. Spiegelkappen in Chromoptik, schwarz genarbte und leicht ausgestellte Radläufe sowie die schwarzen Bremssättel unterstreichen die sportlichen Ambitionen auf den ersten Blick.

Nicolas Förster (Produktreferent T-Roc R): „Der neue T-Roc R wurde von Volkswagen R entwickelt und getestet. Dabei hat uns Volkswagen Werksfahrer Benjamin Leuchter mit seiner Rennfahrerexpertise unterstützt. Das Ergebnis: Unser Fahrzeug überzeugt mit Leistung.“

Der Vierzylinder-TSI-Motor mit 2,0 Liter Hubraum stellt 221 kW sowie ein Drehmoment von 400 Nm bereit. Für eine optimale Straßenlage sorgt das Sportfahrwerk. Die serienmäßige Progressivlenkung trägt entscheidend zum agilen Fahrverhalten bei. Zu den verfügbaren Fahrprofilen zählt außerdem ein spezieller Race-Modus, der eine besonders sportliche Fortbewegung ermöglicht. Um die Leistung auf die Straße zu bringen, unterstützt die Launch Control, die eine traktionsoptimierte Beschleunigung garantiert.

Sportliches Design: Stoßfänger und doppelflutige Abgasanlage.

Unterstrichen werden die sportlichen Eigenschaften des Volkswagen T-Roc R durch das Exterieur. Förster: „Für das SUV haben wir eigens einen R-spezifischen, in Wagenfarbe lackierten Frontstoßfänger entworfen. Große Lufteinlässe geben dem Motor Luft zum Atmen.“ Das Heck prägen ebenfalls Stoßfänger in Wagenfarbe inklusive optischer Luftauslässe und ein Diffusor in Kon­trastfarbe. Dem R-Modell vorbehalten ist die links und rechts jeweils doppelflutig ausgeführte Abgasanlage. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgestattet.

»Unser Fahrzeug überzeugt mit Leistung«

Nicolas Förster, Produktreferent T-Roc R

Bieten den nötigen Halt: Sportsitze mit R Logo.

Auf Kundenwunsch wird die Karosserie im für R-Modelle exklusiven Lapiz Blue Metallic lackiert. Mit allen verfügbaren Farbvarianten kombiniert besteht außerdem die Option eines schwarz abgesetzten Dachs. Förster: „Auch im Inneren setzt sich das sportliche Design fort. Die Edelstahl-Einstiegsleisten tragen das R-Logo. Das Motiv findet sich auch als Stickerei auf der Rückenlehne der Sportsitze wieder. Sie verfügen über eine semiintegrierte Kopfstütze. Rückenlehne und Kopfstützen bilden also eine durchgehende Fläche. Im Zusammenspiel mit den ausgestellten Seitenwangen geben die Sitze dem Fahrer den nötigen Halt, um den T-Roc R sportlich zu bewegen.“

Für noch mehr Individualität sorgen optionale Sonderausstattungen wie eine Leder-Ausstattung, das exklusive R-Interieur-Lack-Dekor und 19 Zoll große Leichtmetallräder mit Reifen im Format 235/40 R19.

Das neue Flaggschiff der Marke Volkswagen feiert in Genf Weltpremiere: der Touareg V8 TDI. Mit einer Leistung von 310 kW/ 421 PS ist er das stärkste SUV mit Dieselmotor eines deutschen Herstellers. Das maximale Drehmoment erreicht das Niveau von Sportwagen: 900 Newtonmeter. Das SUV erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h und sprintet in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei erfüllt die V8-Version wie alle Touareg Modelle die Abgasnorm Euro-6d-TEMP. Ende Mai kommt der Touareg V8 TDI auf den Markt.

Neben Sportlichkeit und Dynamik steht der V8 TDI auch für hochwertige Optik. Käufer werden die Wahl zwischen den serienmäßigen Design-Paketen „Elegance“ oder „Atmosphere“ haben. „Elegance“ steht für eine technische Interieur-Welt mit der Dominanz von Metall und kühlen Farbtönen. „Atmosphere“ ist eine warme Innenraum-Welt, in der Holz und Naturtöne vorherrschen. Die Sitzanlage und Türverkleidungen werden in beiden Versionen serienmäßig mit Leder veredelt.

Der Innenraum des Touareg V8 TDI prägen Screens mit digitalisierten Anzeige- und Bedienelementen, gegerbte Leder sowie Aluminium- und Chrom-Details. Besonders: die Holz-Applikationen. Beispiel Design-Paket „Atmosphere“: Über die gesamte Breite der Instrumententafel spannt sich hier ein schmaler Flügel aus „Curved-Beam-Holz“ – eine als ein Teil gebogene Holzapplikation in Esche, die der Formgebung der Instrumententafel folgt. 

Gegenüber den Modellen mit V6-Motoren verfügt der Touareg V8 TDI zusätzlich serienmäßig über eine Luftfederung, eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe, Komfortsitze, eine Diebstahlwarnanlage, Pedale in Edelstahl sowie das Paket „Licht & Sicht“. Zudem wird der V8 mit 19-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Tirano“ statt mit 18-Zoll-Felgen starten.
Zum weiteren Angebotsspektrum gehören modernste Assistenz- und Fahrwerkssysteme. Für ein Plus an Sicherheit sorgen unter anderem die Nachtsichtunterstützung, die per Wärmebildkamera Personen und Tiere in der Dunkelheit erkennt. Hinzu kommt der „Stau- und Baustellenassistent“, der teilautomatisiertes Lenken und Spurhalten, Gasgeben und Bremsen bis 60 km/h ermöglicht.

Bugatti feiert in diesem Jahr das 110-jährige Bestehen der Sportwagen-Marke aus dem Volks­wagen Konzern mit einem Sondermodell. Auf dem Genfer Auto-Salon präsentieren die Elsässer den auf 20 Exemplare limitierten Chiron Sport4 „110 ans Bugatti“. Das Fahrzeug unterstreicht die französische Herkunft der Luxusmarke.

Der Chiron Sport verfügt über eine Leistung von 1.500 PS und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 420 km/h.

Sandgestrahlt und handpoliert: der Tankdeckel des Chiron Sport „110 ans Bugatti“.

Das Jubiläumsfahrzeug ist zweifarbig gestaltet: Mattlack „Steel Blue“ im hinteren Bereich des Fahrzeugs, der Frontbereich besteht aus Sichtcarbon in „Steel Blue Carbon“. Den sandgestrahlten und handpolierten Tankverschluss aus Aluminium ziert der eingefräste Editions-Schriftzug „110 ans Bugatti“. Ein weiteres optisches Highlight: die französische Nationalflagge an mehreren Stellen der Karosserie und im Innenraum.

Seit 1909 entwickelte sich Bugatti zu einem der faszinierendsten Namen der Automobilgeschichte. Der Mythos Bugatti wurde geschaffen durch den Firmengründer Ettore Bugatti und dessen Sohn Jean, die in ihren Entwürfen und Konstruktionen nach der vollkommenen Synthese aus Kunst und Technik strebten. Seit 1998 gehört die Marke zum Volkswagen Konzern.

Trikolore: Bugatti unterstreicht die französische Herkunft.

Vollelektrisch angetrieben und auf Basis des MEB: die Studie ID. Buggy.

Vollekeltrischer Buggy in Genf präsentiert: 
Studie basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten

Ein echter Hingucker: Volkswagen zeigt auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf den elektrisch angetriebenen ID. Buggy. Die Studie ist angelehnt an die populären US-amerikanischen Strandbuggys auf Grundlage des Käfer-Chassis. Die Neuauflage basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB).
„Ein Buggy ist mehr als ein Auto. Es ist ein automobiles Lebensgefühl. Das spiegelt sich auch im neuen ID. Buggy wider, der zeigt, wie die moderne, retrofreie Interpretation eines solchen Klassikers aussieht und vor allem, wie emotional Elektromobilität sein kann“, sagt Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen.

Der Elektro-Buggy verzichtet wie seine bis in die 80er Jahre beliebten Vorgänger auf ein festes Dach und konventionelle Türen. Zudem erinnern frei stehende Räder mit Off­road-Reifen und offene Seitenschweller an das klassische Design.
Die neue Studie auf MEB-­Basis zeigt, dass die vollelektrische Plattform nicht ausschließlich für Großserien-Modelle genutzt werden kann. Auch individuelle Kleinserien sind möglich.

»Ein Buggy ist mehr als ein Auto. Es ist ein automobiles Lebensgefühl«

Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen.

Komponente zeigt flexible Ladesäule

Volkswagen Group Components vor erstem Messeauftritt in Genf – Serienproduktion startet 2020 in Hannover.

Erster Messeauftritt für die neue Marke Group Components: Vom 5. bis 17. März präsentiert die Komponente ihre selbst entwickelte flexible Schnellladesäule einem internationalen Publikum auf dem Genfer Automobil-Salon. Bei der „Group Night“ des Volkswagen Konzerns ist sie am Vorabend des ersten Pressetages sogar noch vor der Eröffnung zu sehen. Als eine der größten Auto-Messen der Welt lockt Genf im Durchschnitt eine halbe Million Besucher an.

Auch beim Nachhaltigkeits-Workshop der Marke Volkswagen Pkw einen Monat zuvor am 15. Februar in Dresden erregte die flexible Lade­säule viel Interesse. Thomas Tiedje aus der Entwicklung Komponente informierte rund 70 Journalisten unter anderem zur Ladesäule: „Mit der flexiblen Schnellladesäule leisten wir einen großen Wertbeitrag zum Thema Nachhaltigkeit bei E-Mobilität. Zum einen ermöglichen wir schnelles und effektives Laden von E-Fahrzeugen. Zum anderen entwickeln wir Lösungen für die Wiederverwertung, dem Second Life der Batterien“, so Tiedje. Die Komponente übernimmt im Rahmen der Batterie-Strategie die Gesamtverantwortung für die Batterie.

Flexible Ladesäule: Das Zukunftsprodukt war gerade erst in Dresden zu sehen – und hat seinen ersten Messeauftritt in Genf.

»Die Ladesäule ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir die Veränderung der Komponente gestalten«

Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components.

Vorstandsvorsitzender Thomas Schmall: „Die Komponente kann mit der flexiblen Ladesäule einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau der gesamten Ladeinfrastruktur leisten. 2020 startet die Serienproduktion in Hannover, bereits diesen Sommer läuft das Pilotprojekt in Wolfsburg an. Die Ladesäule ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir die Veränderung der Komponente gestalten.“ Im Rahmen einer Management-­Info und des ersten Pressegesprächs von Group Components vergangenen Monat in Salzgitter hatte die Komponente die flexible Ladesäule ebenfalls der Öffentlichkeit präsentiert – und begeisterte Reaktionen geerntet.