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Mit dem Gefühl für Licht

Für die I.D. Familie entsteht ein ganz neues Design. Sandra Sturmat gestaltet das Lichtdesign mit.

Markant und sympathisch – Sandra Sturmat hat die Lichtszenarien des I.D. Crozz gestaltet.

Sie sitzt auf dem Rücksitz des I.D. Crozz, hebt ihre rechte Hand zum Dach und wischt langsam mit der Hand nach vorn und bewegt die Licht­jalousie im Dach des I.D. Crozz. Vor und zurück, auf und zu. Mit dieser Geste steuert die Designerin Sandra Sturmat, wie hell es im Innenraum des neuen SUVs wird. Wie bei einem elektrischen Schiebedach öffnet oder schließt die Lichtjalousie. ­Behutsam verändert sich dann die Atmosphäre im hibiskusroten SUV. Ein an­genehmes Raumgefühl stellt sich ein. Behaglichkeit. Sturmat lächelt.

Sie ist stolz auf diese Innovation. Sie hat die Lichtjalousie mit ihrem Team ent­wickelt und ins erste Elektro-SUV von Volkswagen gebracht. Ihr Grundsatz: „Licht ist Gefühl.“ Es ist ein starkes Mittel, um ein Auto wohnlich und gemütlich zu gestalten wie das heimische Wohnzimmer. Noch mehr: „Mit dem Licht sind wir ganz nah an den Menschen dran“, erklärt die 38 Jahre alte Lichtdesignerin. „Es begrüßt uns im Auto, warnt und spricht zu uns.“ Sandra Sturmat weiß, wovon sie spricht. Denn Lichtdesign ist ihr Steckenpferd, seit die gelernte Blechschlosserin 2005 zu Volkswagen ins Design kam. Ihr Auftrag damals – die Leuchten und Scheinwerfer für den Golf der sechsten Generation zu entwerfen.

Einzigartiges Gesicht – besonders das Licht gibt der Front des I.D. Crozz Charakter und Charme.

» Mit dem Licht sind wir ganz nah an den Menschen. Es begrüßt uns im Auto. «

Licht von oben, um sich im I.D. Crozz richtig wohlzufühlen? Kein Problem mit einer neuen Lichtjalousie, die öffnet und schließt wie ein Schiebedach – Wischen mit der Hand genügt.

Sturmats erstes Showcar als Licht­designerin einer neuen Generation von Elektro-Autos ist der I.D., der im Herbst 2016 in Paris zum ersten Mal gezeigt ­wurde. Jetzt arbeitet sie am Design für ­die ganze I.D. Familie wie für andere ­Volkswagen Modelle. Mit ihrem dreiköpfi­gen Team in Wolfsburg, das „Exterieur Lichtinszenierung“ heißt. „Wir konnten damals beim I.D. mit einem weißen Zettel anfangen und ganz tief in unseren Werkzeugkasten greifen“, erzählt Sturmat. Denn alles ist neu. Die I.D. Modelle haben ja keine Vorgänger. Auch der I.D. Crozz nicht.

Einen Kühlergrill braucht der I.D. Crozz durch den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) einfach nicht mehr. Da haben die Licht­designer viele neue Möglichkeiten, um die Front ganz anders zu gestalten. Links wie rechts liegen beim I.D. Crozz die eleganten Scheinwerfer – wie die Augen in einem Gesicht. Darin finden sich ganz feine Licht­lamellen, die an eine menschliche Pupille erinnern.

Die beiden Scheinwerfer verbindet eine Lichtleiste – nur unterbrochen vom Volkswagen Logo. Es liegt da, wo es in Volkswagen Modellen immer ist. Mittendrin in der Front. Beim I.D. Crozz aber ist es gläsern gestaltet und leuchtet hell.

So haben die Frontdesigner ein SUV-Gesicht geschaffen, das bei Tag wie bei Nacht leicht zu erkennen ist. Einfach unverwechselbar. Sturmat ergänzt: „Das Gesicht des I.D. Crozz hat wie der Käfer viel Charme. Wir geben ihm mit Licht Persönlichkeit und besinnen uns auch immer wieder auf die Wurzeln unserer Marke.“