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Der Informatiker mit dem großen Kämpferherz

Yavuz Ögüt vom Standort Wolfsburg möchte Ende dieses Monats in Las Vegas wieder Weltmeister im Brazilian Jiu-Jitsu werden.

Yavuz Ögüt war schon fünfmal Europameister und einmal Weltmeister.

Tagsüber arbeitet Yavuz Ögüt in der IT, Fahrzeugdiagnose ist sein Thema. Abends fasziniert den Informatiker, der einst Fräser lernte, eine Mischung aus Judo und Ringen. Brazilian Jiu-Jitsu ist das Hobby des 37-Jährigen vom Standort Wolfsburg. Zurzeit bereitet er sich auf die Weltmeisterschaft vor, die Ende August in Las Vegas in den USA stattfindet.

„Mein Ziel ist der Titel“, sagt Ögüt. Der Deutsch-Türke weiß, wie es sich anfühlt, der Weltbeste zu sein in einer in Europa weitgehend unbekannten Sportart. Vor drei Jahren wurde er schon einmal Weltmeister. Die Erfahrung aus mehr als 120 Kämpfen, sich auch unter weiter Kleidung deutlich abzeichnende Muskeln und eine aus­gefeilte Technik sollen ihm zu einem weiteren Triumph verhelfen.

Starten wird der Familienvater in der Gewichtsklasse bis 94,3 Kilogramm. Vorher aber muss er noch einige Pfunde verlieren. Aus Erfahrung weiß er: Salze und Kohlenhydrate für mehrere Tage wegzulassen lässt bei ihm die Kilos purzeln. Das war auch schon der Fall, als er Anfang der 2000er-Jahre beim SSV Vorsfelde ein bekannter Amateurfußballer in der Region Wolfsburg war. Zum Brazilian Jiu-Jitsu kam er, nachdem er 2012 am runden Leder aufgehört hatte und in seiner Freizeit nicht nur auf dem Sofa liegen wollte.

Sein Können in diesem Kampfsport gibt Ögüt als ehrenamtlicher Coach des VfL Wolfsburg weiter. 35 Sportler trainieren unter seiner Leitung vor allem ihre Rumpfmuskulatur, und sie werden selbst­bewusster. Ögüt: „Eine tolle Aufgabe, die mir viel Spaß macht.“ Ende dieses Monats allerdings fehlt der Coach. Dann will er in den USA wieder Weltmeister werden.