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Ogier wieder Weltmeister

In Spanien verteidigt der Rallye-Pilot von Volkswagen Motorsport erneut seinen Titel in der Fahrerwertung.

Ein schon gewohntes, aber nach wie vor schönes Bild: Sébastien Ogier steigt nach der Zieldurchfahrt zusammen mit Beifahrer Julien Ingrassia auf seinen Polo R WRC und reckt beide Arme in den Himmel. Doch bei der Rallye Spanien kam am Sonntag noch ein ganz anderes Gefühl dazu, ein noch intensiveres. Ogier gewann nicht nur zum fünften Mal in dieser Saison, er holte sich auch seinen vierten Weltmeister-Titel*.

 „Die Saison war nicht einfach, aber dennoch fantastisch“, sagte Ogier. „Ich muss dem gesamten Team danken. Unser Auto war das ganze Wochenende über perfekt, das Fahren hat mir viel Freude bereitet. Nach meinem Ausfall auf dieser Prüfung im letzten Jahr gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Deshalb ist die Erleichterung jetzt noch größer.“ Im vergangenen Jahr hatte Ogier den „Spanien“-Sieg auf den letzten Metern verpasst, nachdem er an einer Leitplanke hängen geblieben war.

»Ich muss dem gesamten Team danken. Unser Auto war das ganze Wochenende über perfekt, das Fahren hat mir viel Freude bereitet.«

Schon am Samstag hatte sich abgezeichnet, dass es mit dem vierten Titel klappen würde. Ogier ließ nach Startschwierigkeiten bei den schlammigen Schotterprüfungen nicht nur souverän seinen ärgsten Kontrahenten Dani Sordo (Hyundai) im Klassement hinter sich, sondern konnte auch noch mal durchatmen, als sich sein Teamkollege Andreas Mikkelsen auf spektakuläre Art und Weise aus der Rallye verabschiedete: Mikkelsen durchfuhr eine Kurve zu schnell, rammte eine Leitplanke, stieg auf und überschlug sich mehrmals. Die Rallye war gelaufen, Mikkelsen musste frühzeitig aufgeben. Bis dato hatte der Norweger, bislang Zweiter der WM, auf dem dritten Platz gelegen.

Auch für den dritten Volkswagen Fahrer lief die Rallye Spanien nicht optimal: Jari-Matti Latvala fiel bei der Rallye Spanien rund um Salou schon am Freitag zurück. Die Prüfungen wurden allesamt auf Schotter ausgetragen. Auf der mit 38,95 Kilometern längsten Prüfung der ganzen Rallye beschädigte sich der Finne die Aufhängung und fiel zurück. Anschließend bewies er jedoch, was in seinem Polo R WRC steckt. Auf den Asphalt-Prüfungen am Samstag fuhr er mehrere Siege ein und betrieb etwas Schadensbegrenzung.

Auf sich warten lässt noch der Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Aber die nächste Rallye in Wales findet schon in knapp zwei Wochen statt.

* vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA.