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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Modelle und Technik

Welcome new Jetta!1

Detroit, Volkswagen Brand Night.

Ein emotionaler Film stimmt die rund 600 Gäste bei der Vorabendveranstaltung zur Messe auf ein weiteres Highlight ein. Und das hat es in sich: Es ist die neue Generation des Jetta. Das Erfolgsmodell feiert auf der North American International Auto Show (NAIAS) seine Weltpremiere. inside online warf einen Blick durchs Schlüsselloch und erläutert die zehn wichtigsten Fakten.

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ist verwandt mit dem Golf, dem Tiguan, dem Atlas und dem Arteon. Denn er basiert erstmals auf dem Modularen Querbaukasten (MQB).

 

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steht in den Startlöchern. Die siebte Generation wird im ersten Quartal des Jahres in Mexiko auf den Markt kommen; im zweiten Quartal folgt der Start in den USA.

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hat alle Vorteile, die der MQB bringt: dynamische Proportionen, optimale Raumausnutzung und ein neues Spektrum der Assistenzsysteme.

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ist in der Länge gewachsen. Er ist 4,70 Meter lang, gute vier Zentimeter länger als der Vorgänger. Zwischen Vorder- und Hinterrädern spannt sich ein um 3,5 Zentimeter auf 2,68 Meter verlängerter Radstand.

 

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ist etwas breiter und höher als sein Vorgänger. Er ist 1,79 Meter breit (plus 21 Millimeter) und 1,49 Meter hoch (plus 6 Millimeter).

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hat wieder einen geräumigen Gepäckraum. Das Kofferraumvolumen liegt unverändert bei souveränen 510 Litern.

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ist schnittiger als zuvor. Der cw-Wert konnte um gut zehn Prozent auf 0,27 gesenkt werden. Dieser aerodynamische Feinschliff wirkt sich positiv auf den Verbrauch, die CO2-Emissionen und die Windgeräusche aus.

 

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ist gut über die digitalen Instrumente an Bord vernetzt, allen voran über das 10,2 Zoll große Active Info Display (Digital Cockpit).

 

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klingt gut mit dem 400 Watt starken Soundsystem des US-Audiospezialisten Beats by Dr. Dre an Bord. Das hat der Jetta als erster Volkswagen auf dem US-Markt.

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bietet mit der 6-Jahres-Garantie einen hohen Preis-Wert-Vorteil für die Kunden. 

Die sieben Generationen

Jetta, Vento, Bora, Sagitar, 17,5 Millionen gefertigte Jetta seit 1979 – ein Welterfolg mit vielen Namen. Zunächst auf der Basis des Golf mit großem Kofferraum in Europa vorgestellt, eroberte der Jetta schnell auch Nordamerika und später China. Allein die erste Generation wurde 2,3 Millionen Mal gebaut. Es folgten ab 1984 weltweit 2,7 Millionen Exemplare der zweiten Generation. Der dritte Jetta war in Europa ein Vento. In den USA blieb es immer bei der Bezeichnung Jetta. 1,2 Millionen Exemplare dieser Generation wurden ab 1992 produziert.

 

 

1998 folgte die vierte Generation des Jetta, der in Europa nun Bora hieß. Mit 4,6 Millionen gebauten Exemplaren ist sie die bislang erfolgreichste Jetta Serie. Im November 2004 stellte Volkswagen die fünfte Generation vor, die jetzt auch in Europa wieder Jetta hieß. Daneben diese Generation als Sagitar in China. Rund drei Millionen Autofahrer weltweit entschieden sich für den viertürigen Volkswagen – nach wie vor ein Schwestermodell des Golf. Das änderte sich 2010 mit der Weltpremiere des sechsten Jetta, der nun einem eigenständigen Layout folgte.

 

Mit 3,7 Millionen Exemplaren schrieb auch diese Generation Volkswagen Geschichte. Während all dieser Jahre wurden übrigens rund 3,2 Millionen Jetta in den USA verkauft – kein anderes Auto mit einer europäischen DNA ist zwischen New York, Detroit, San Francisco und Miami erfolgreicher.

Automatische Distanzregelung (ACC)

Lane Assist (Spurhalteassistent)

Front Assist mit City-Notbremsfunktion Rear View (Rückfahrkamera)

Rear Traffic Alert (Ausparkassistent beim Rückwärtsfahren)

Blind Spot-Sensor (Spurwechselassistent)

Multikollisionsbremse (mindert Gefahr von Folgeunfällen)

Light Assist (automatisches Ein-/Ausschalten des Fernlichtes) 

Die Assistenten

Der Jetta wird in den für die Vereinigten Staaten typischen Ausstattungen S, SE, SEL und SEL Premium ausgeliefert. Durch den Modularen Querbaukasten hat der Jetta bereits als „SE“-Modell wichtige Assistenzsysteme wie den Front Assist mit City-Notbremsfunktion und den Blind Spot-Sensor, der vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt, serienmäßig an Bord. Wer den Jetta S kaufen will, kann diese beiden Systeme auch wählen.

Zehn Dinge, die man über den Jetta wissen sollte

... geht in die siebte Generation und ist einer der erfolgreichsten Volkswagen aller Zeiten. Bis heute sind 17,5 Millionen Jetta gebaut worden.

… läuft zum ersten Mal im September 1979 vom Band. Die Fertigung der mit großem Kofferraum ausgestatteten Stufenhecklimousine auf Golf Basis beginnt in Wolfsburg. Als GTD wird er 1982 mit einem 70 PS starken Turbodiesel-Motor angeboten.

… heißt, als er noch in den Kinderschuhen steckt, intern „Hummel“. Später tauft Volkswagen das neue Modell auf den Namen „Jetta“. Der Begriff leitet sich ab vom Begriff „Jetstream“, dem Starkwind, der in einer Höhe von acht bis zwölf Kilometern über der Erde weht.

… startet im Januar 1984 in der zweiten Generation auf dem deutschen Markt – zu einem Preis ab 14.715 DM. Der kleinste Vierzylinder-Motor hat 1,3 Liter Hubraum und 55 PS. Der GTI ist mit dem 1,8-Liter-Motor ausgerüstet, der 112 PS leistet und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 190 km/h erreicht. Ins Motorenspektrum gehört auch ein GTD mit 1,6-Liter-Turbo-Diesel und 70 PS.

… geht im Winter 1991 nach China. Im Werk des Volkswagen Joint Ventures FAW-Volkswagen beginnt in Changchun die Fertigung des Jetta, der dort zunächst aus importierten Bausätzen montiert wird.

… kommt in der dritten Generation im Herbst 1991 als „Vento“ auf den Markt. Nur in Südafrika und den USA heißt er weiter „Jetta“. Ab 1998 trägt er als Limousine wie als Variant in China und Europa den Namen „Bora“, ein „kalter Nordwind“.

… läuft ab November 2004 nur noch bei der Tochtergesellschaft Volkswagen de Mexico vom Band. Das Werk in Puebla wird zum einzigen Fertigungsstandort der Stufenhecklimousine, die jetzt wieder den Namen „Jetta“ trägt. Von dort geht die fünfte Generation auf den US-Markt und wird später auch auf dem europäischen Markt eingeführt. In China startet diese Generation als „Sagitar“.

… schreibt Volkswagen Geschichte: Von der sechsten Generation, die 2010 ihre Weltpremiere feiert, werden 3,7 Millionen Einheiten gebaut.

… der siebten Generation ist der erste Jetta, der auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) steht. Er ist 4,70 Meter lang, über 1,45 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,68 Metern – mehr Innenraum und ein nach wie vor geräumiger Kofferraum mit 510 Litern.

 

… kommt als Stufenhecklimousine für die Märkte in Übersee, zuerst in Mexiko, dann in den USA. In Europa wird er nicht angeboten. In China wird später ein Schwestermodell auf den Markt an den Start gehen, das „Sagitar“ heißt.

 

Im neuen Jetta kommt der effiziente und kraftvolle 1,4-Liter-TSI zum Einsatz. Der aufgeladene Benzin-Direkteinspritzer entwickelt bei 5.000 U/min eine Leistung von 110 kW/150 PS. Bereits ab 1.500 U/min steht das maximale Drehmoment von 250 Newtonmetern zur Verfügung. Die Grundversion Jetta S fährt mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe.

 

Beim Jetta SE wird die Kraft über eine neu entwickelte 8-Gang-Automatik an die Vorderräder übertragen. Diese größere Spreizung der Gänge wirkt sich positiv auf die Performance beim Anfahren und auf den Verbrauch aus.