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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Innovationen

Wie die Umwelt weiter entlastet werden kann

„Think Blue. Factory.“-Tag in Wolfsburg: Mitarbeiter von 36 Standorten in aller Welt tauschten gute Lösungen aus.


25 Prozent Umweltentlastung bei der Produktion von Fahrzeugen und Komponenten – dieses 2010 für 2018 selbst gesteckte Ziel hat die Marke Volkswagen schon vor zwei Jahren erreicht. Das neue Ziel: weitere 20 Prozent weniger Verbrauch von Energie, Abfall, Wasser, Lösemitteln und CO2-Emissionen bis 2025. Wie läuft es auf dem Weg dorthin?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, tauschten rund 400 Mitarbeiter der Marken sowie externe Lieferanten beim „Think Blue. Factory.“-Tag in der Volkswagen Arena in Wolfsburg gute Lösungen aus. Die Stars waren die Beschäftigten von 36 Standorten, die während des inzwischen acht Jahre laufenden Programms durch mehr als 6.600 Maßnahmen nachhaltige Einsparungen von fast 200 Millionen Euro pro Jahr erzielten.

Gut für die Umwelt: Bereits ein Drittel der Standorte bezieht elektrische Energie aus zu 100 Prozent erneuerbaren Quellen. Auch dadurch konnte Volkswagen das Ziel für 2018 schon zwei Jahre früher erreichen und sich ein neues Ziel stecken. Eine clevere Kombination aus CO2-ärmeren Energiequellen und Energieeffizienz senkte darüber hinaus die CO2-Emission pro produziertem Auto um mehr als 34 Prozent. Dadurch hat Volkswagen rund 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr gespart.

Nicht nur große Projekte wie eine neue moderne Lackiererei machen das Programm erfolgreich. Mit Pokalen gewürdigt wurden zum Beispiel Umweltmaßnahmen in Zwickau und Pune (Indien) und das nachhaltigste Programm aus Poznań (Polen). Außerdem hervorgehoben wurden Beiträge einzelner Mitarbeiter aus den Standorten Taubaté (Brasilien), Braunschweig und Emden. Für Jens Müller aus Braunschweig zum Beispiel ist das Thema Umwelt mehr als nur ein Job. Selbst in seiner Freizeit tüftelt er an Möglichkeiten, die Umwelt weiter zu entlasten. So warnt sein Alarmsystem die Verantwortlichen vor Ressourcenverschwendung und erkennt automatisch Hydraulikleckagen.

Herbert Buss beschneidet einen der vielen Obstbäume, die rund um das Werk Emden stehen. 

Herbert Buss, Manfred Hallwass und Stefan Rölling aus Emden sind als Team erfolgreich und haben einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet. Durch ihren Einsatz stehen nun rund um das Werk wieder mehr als 700 vom Aussterben bedrohte Obstbäume – vor allem für Bienen ein prima Lebensraum.