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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Modelle und Technik

So wird der T-Roc bunt

Der neue T-Roc ist das erste Volkswagen Modell, das sich zweifarbig bestellen lässt. Im Werk Palmela wurde dafür eigens eine zweite Lackiererei eröffnet.

150 Mitarbeiter  arbeiten in der neuen Lackiererei in Palmela, darunter viele junge Kollegen.

So individualisierbar wie der neue T-Roc ist kein anderes Volkswagen Modell: Vier Dachfarben und elf Außenfarben stehen dem Kunden in der Ausstattungslinie „Style“ zur Auswahl – insgesamt gibt es 24 Kombinations­mög­lichkeiten.

Für die Herstellung
des sogenannten Bi-Color-Designs wurde im Werk Palmela – zusätzlich zur bestehenden – eine neue, 400 Meter lange Lackiererei gebaut. 150 Mitarbeiter lackieren dort täglich knapp 300 Dächer und A-Säulen für den zweifarbigen T-Roc, der in etwa 45 Prozent der Gesamtproduktion ausmacht. In der neuen Lackiererei sind lediglich vier Roboter im Einsatz, alle anderen Tätigkeiten erledigen die Mitarbeiter manuell.

» Für mich ist es eine fantastische Erfahrung, hier im Werk zu arbeiten. Wir müssen beim Lackierprozess sehr sorgfältig sein, um perfekte Qualität zu garantieren. «

Mariana Alonso, Technikerin

» Nachdem ich viele Jahre in der normalen Lackiererei gearbeitet habe, bin ich sehr glücklich, Teil des Bi-Color-Projekts zu sein. «

Paulo Batista, Supervisor

Zunächst durchlaufen alle Karosserien des T-Roc die alte Lackiererei, wo sie komplett in der vom Kunden bestellten Außenfarbe lackiert werden. Anschließend kommen die Karosserien, die das Werk später einmal im Bi-Color-Design verlassen sollen, in die neue Lackiererei. Dort werden die Dächer und A-Säulen, also jene Teile, die eine andere Farbe bekommen, von den Mitarbeitern angeraut. Bevor Roboter die Farbe auftragen, wird der Rest der Karosserie zum Schutz vor Spritzern mit Folie abgeklebt. „Das ist eine Arbeit, die von den Mitarbeitern sehr viel Präzision verlangt“, sagt João Camolas, der Chef der Lackiererei.

» Wir haben alle Herausforderungen gemeistert, auch die sehr, sehr detaillierten Prozesse. Es war viel Teamarbeit gefragt, um Fehler zu vermeiden. «

Angelo Monteiro, Techniker

Um den hohen Qualitätsansprüchen zu genügen, habe man dieses spezielle Verfahren in der Vorserie ausgiebig getestet. Camolas sagt, dass er bewusst viele junge Mitarbeiter mit dieser schwierigen Auf­gabe betraut habe. „Sie waren extrem lernwillig und engagiert.“

Wenn Dach und A-Säulen lackiert sind,
wird die Karosserie im Ofen bei 80 Grad getrocknet. Ein zweites Mal geht es in den Ofen, nachdem der schützende Klarlack aufgetragen wurde. Auf dem Weg in die Fertigung reihen sich die Bi-Color-­Karosserien dann wieder in die Reihe ihrer einfarbigen „Kollegen“ ein.