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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Modelle und Technik

Die Top-Limousine mit der großen Klappe

In Genf feiert der Arteon Weltpremiere. Das neue Spitzenmodell der Marke begeistert mit seinem Design und Raumkonzept. inside nennt die wichtigsten Daten und Fakten.

Die Volkswagen Modellfamilie wächst. Mit dem komplett neu entwickelten Arteon ergänzt die Marke ihre Modellpalette oberhalb des Passat. Die vier­türige Coupé-­Limousine steht auf dem Modularen Querbaukas­ten (MQB). Daher spannt sich zwischen Vorder- und Hinterachse ein großer Radstand von 2,841 Metern. Der schafft großzügige Kopf- und Beinfreiheit für die Passagiere und ordentlich Platz im Gepäckraum unter der großen, weit öffnenden Heckklappe. Mit einem Kofferraumvolumen von 563 bis 1.557 Litern setzt der fünfsitzige Arteon dabei in seinem ­Segment die Bestmarke. 

Zum großzügigen Raumangebot kommen das avantgardistische Design und die dynamische Linienführung des Arteon. Dessen Frontpartie würde selbst hochkarätigen Sportwagen alle Ehre machen. Denn die Motorhaube ist tief nach vorn gezogen und reicht weit über beide Kotflügel. Dazu kommt ein kraftvoller Kühlergrill, der sich über die ganze Fahrzeugbreite zieht.

» Es ist wirklich wie bei einem Sport­wagen: Wenn man die Motorhaube aufmacht, schaut man auf die Radhausschalen. Das ist für einen Wagen dieser Art ungewöhnlich. «

Tobias Sühlmann, Exterieur-Designer

Fünf Fakten zum Arteon

Publikumsmagnet in Genf – der Arteon zog viel Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich (oben). Die Serienfertigung hat im Werk Emden begonnen – die ersten Arteon laufen vom Band (unten).

An Bord hat er viele teilautomatisierte Fahrfunktionen und digitale Instrumente. Im Cockpit finden Fahrer und Beifahrer das Active Info Display, das Head-up-Display und das neue Info­tainment-System „Discover Pro“ mit einem großen Glas-Screen (9,2 Zoll) und der bequemen Gestensteuerung. Gleichzeitig verfügt das viertürige Coupé über eine Vielzahl von Assistenz­systemen, die vorausblicken und auf Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kurven und Kreisverkehre reagieren. Der Arteon bietet ein gutes Preis-Leistungs-­Verhältnis und ist eine echte ­Heraus­forderung für die Premium­wettbewerber.

Die Mitarbeiter im deutschen Werk Emden fertigen die neue Limousine. Sie kommt im Juni zuerst auf den deutschen Markt und dann in weitere europäische Länder. Der Vorverkauf läuft seit wenigen Tagen.

» Der Arteon berührt gleicher­maßen Herz wie Verstand. «

Klaus Bischoff, Chefdesigner

Vorausschauend sicher – die Assistenten


» Der Arteon ist technisch auf höchstem Niveau und verfügt über ein Raumangebot, das deutlich über dem der Mit­bewerber liegt. Damit setzt er in diesem Segment neue Maßstäbe. «

Elmar-Marius Licharz, Leiter Baureihe Arteon

Wie der Arteon zu seinem Namen kam

Vor zwei Jahren machte sich ein Team von Wortschöpfern auf die Suche nach dem richtigen Namen. Er soll nicht nur gut klingen, sondern auch eine Geschichte erzählen. Genau wie beim Sharan, Tiguan oder Touran ist „Arteon“ ein Kunstwort. Die Wortneuschöpfung besteht aus zwei Teilen: Während das „Art“ vom englischen Begriff für „Kunst“ stammt und die stimmige Linienführung und Emotionalität des Fahrzeugs beschreibt, kennzeichnet die Endung „eon“ das Fahrzeug als Premium-Modell wie beim Phideon, der Oberklasse-Limousine von Volkswagen für ­China.

1.100 ­Slogans – und Murras gefiel am meisten

Der Spruch des Werkschützers aus Emden macht das Rennen.

Dass die Kollegen in Emden hoch­wertige Autos bauen können, stellen sie Tag für Tag unter Beweis. Bei der Suche nach einem treffenden Slogan für den Arteon bewiesen die rund 9.000 Beschäftigten unlängst auch ihre Kreativität. Mehr als 1.100 Vorschläge reichten sie ein.

Aus den besten zehn wählten die Mit­ar­beiter anschließend ihren Favoriten bei Group Connect, dem sozialen Netzwerk des Volkswagen Konzerns. Ein „Like“ für jeden Slogan-Vorschlag, der gefiel. Dabei kristallisierte sich schnell ein Sieger heraus, der auch das Werkmanagement und den Betriebsrat überzeugte: „Arteon – Sportlich, elegant, aus Emder Hand.“

Jan Murra, Mitarbeiter der Werksicherheit, freut sich, dass sein Vorschlag das Rennen gemacht hat: „Ich wollte, dass der Slogan das Fahrzeug beschreibt, gut zu merken ist und gleichzeitig eine deutliche Verbindung zum Werk Emden herstellt. Dass dabei auch noch ein Reim entstanden ist, finde ich super.“ Anhand der Skizze vom Arteon hatte er sich Gedanken gemacht und ­ins­gesamt vier Slogans eingereicht. Das Ergebnis ist bekannt. Seinen Kollegen beim Werkschutz hat Murra auf den Sieg einen Kuchen ausgegeben.

Der Slogan von Jan Murra  bekam bei Group Connect die meisten „Likes” der Kollegen.