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Das Mitarbeitermagazin
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Mitarbeiter

Voller Dankbarkeit

Mitarbeiter James Bandeira unterstützt Straßenkinder und gibt damit etwas zurück für die Hilfe, die er als Waisenkind bekam. 

Lernen durch Spielen: Der Waisenjunge James kickt oft mit seinen Freunden auf dem Bolzplatz des Patronato. (Bild links) In der Lackiererei: James Bandeira ist stolz darauf, bei Volkswagen zu arbeiten und so das Familien­einkommen zu sichern. (Bild rechts)

» Ich weiß, dass durch unsere Spenden auch andere Kinder die Chance bekommen, einen Beruf und Perspektiven für ihr Leben zu finden, ­abseits von Gewalt und Kriminalität. «

James Bandeira hat eine schwere Kindheit. Er wächst in der Stadt São José dos Pinhais in Curitiba auf, ungefähr 420 Kilometer entfernt von São Paulo. Als er sechs Jahre alt ist, verliert er seine Eltern bei einem Autounfall. Mit seinem Bruder wächst er bei seinen Großeltern auf. Dort leben bereits zwei jüngere Cousins. Die Großeltern haben keine Mittel, die Kinder finanziell zu unterstützen. Sie sehen aber eine Chance im Patronato Santo Antônio und melden James dort an. Die gemeinnützige Institution ist ein ­Projekt von „Eine Stunde für die Zukunft“. In diesem Programm helfen Volkswagen Mitarbeiter an vielen Standorten Straßenkindern mit ihren Spenden. Im Patronato bekommen James und sein Bruder morgens, mittags und abends eine Mahlzeit, können duschen und gehen in die Schule. Am Abend kehren sie zu ihren Großeltern zurück. In mehr als zehn Jahren ist das Patronato zur Heimat des Waisenkinds James geworden.

2008 dann ein Wendepunkt: Der junge Mann bewirbt sich bei Volkswagen. In ­seiner Stadt bauen etwa 2.700 Mitarbeiter von Volkswagen do Brasil den Fox und den Golf. Seine Bewerbung hat Erfolg, ein Traum geht für ihn in Erfüllung. Wenig später heiratet er und ist heute stolzer Vater einer sieben Jahre alten Tochter.

Im Werk prüft und bereitet Bandeira die Rohkarossen vor, bevor sie lackiert werden. Dankbar blickt er zurück: „Ich habe bei Patronato Santo Antônio viel gelernt und bin dort aufgewachsen.

Heute geht es mir gut, denn ich habe einen Beruf und bin stolz, ein eigenes Haus und ein Auto zu haben.“ Nun, 14 Jahre, nachdem er das Patronato verlassen hat, kehrt Bandeira zurück, auch um seine Dankbarkeit zu zeigen. Mit seinem Team spendet er der Organisation fast 25.000 Euro. Bandeira: „Ich weiß, dass durch unsere Spenden auch andere Kinder die Chance bekommen, einen Beruf und Perspektiven für ihr Leben zu finden, ­abseits von Gewalt und Kriminalität.“

Spende für Kinder: James Bandeira (Mitte) übergibt mit seinen Kollegen den Scheck voller Dankbarkeit an das Patronato, das ihm viele Jahre eine zweite Heimat war.