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Das Mitarbeitermagazin
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Deutschlands Top-Fußballer in der Produktion

90 Minuten im Werk Wolfsburg: Nationalspieler beeindruckt die gute Zusammenarbeit der Volkswagen Belegschaft und der herzliche Empfang in den Hallen.

Gastgeschenk: Toni Kroos (links) überreicht Manfred Ammon ein von allen Nationalspielern unterschriebenes Deutschland-Trikot.

Das waren perfekte 90 Minuten, die Beschäftigten des Werks Wolfsburg zu Recht stolz: Für die Dauer eines Spiels hatten sie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Einblicke in ihre Arbeit in Halle 9, 10 und 54 gegeben. Am Ende waren beide Mannschaften zufrieden.

Thomas Neubauer etwa, stellvertretender Leiter der Lackiererei, resümierte: „Das Gefühl ist überwältigend, die jungen Menschen hier auf unserem Spielfeld zu sehen, die man sonst nur im Fernsehen oder auf dem Spielfeld im Stadion sieht. Wir hatten viel Spaß.“ Flügelflitzer Serge Gnabry, zwei Tage nach dem Besuch Torschütze beim 3:2 im EM-Qualifikationsspiel in den Niederlanden, empfand es ähnlich. Er lobte besonders den Teamgeist der Volkswagen Mannschaft: „Wenn die Mitarbeiter nicht gut zusammenarbeiten, steht am Ende der Produktion kein gutes Auto.“ Gnabry hatte in der Lackiererei beim Abdichten des Unterbodens geholfen. Teamsprecher Mirsad Bili: „Serge war locker drauf. Er hat interessiert nachgefragt, was wir hier machen.“

»Mannschaft trifft Mannschaft«

Der Besuch in Europas größter Autofabrik stand unter dem Motto „Mannschaft trifft Mannschaft“. Ralf Brandstätter, der als Chief Operating Officer (COO) das operative Geschäft der Marke Volkswagen leitet: „Das Ergebnis unserer Arbeit, also jedes einzelne Auto, ist nur so gut wie die Leistung, die alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jedem Moment hineinstecken. Nicht anders ist es bei einem Fußballspiel.“

Die Parallelen zwischen der Arbeit auf dem Platz und im Werk zeigten sich an allen Stationen. Mittelfeldakteur Leon Goretzka ging den Beschäftigten bei der Montage von Heckscheibenwischern zur Hand. Sein Fazit: „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Rädchen ineinandergreifen.“

Die Volkswagen Beschäftigten waren stolz, dass die Nationalspieler zu ihnen an den Arbeitsplatz kamen – ein Gegenbesuch, hatten doch viele von ihnen zwei Tage zuvor in der Volkswagen Arena beim Test gegen Serbien (1:1) die Fußballer an deren Arbeitsplatz gesehen. „Der Besuch der Nationalspieler war das Highlight in den 16 Jahren, die ich jetzt bei Volkswagen bin“, sagte Lutz Krause-Fiedler, der in Halle 10 Dämmplatten in Karosserien legt. Seine Kollegin Huda Keßler hatte Angreifer Leroy Sané in den Arm genommen: „Ich habe immer noch Herzklopfen. Das war alles sehr aufregend.“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff bedankte sich für den Besuch im Herzen des Werks: „Wir freuen uns, unseren Partner besser kennenzulernen. Der Empfang der Volkswagen Mannschaft war sehr herzlich.“