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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Zukunftspakt

Werkzeugkosten? Reduziert!

Das Werk Salzgitter zeigt, wie der Zukunftspakt funktioniert: Das große Fachwissen der Mitarbeiter aus der Prozessplanung sorgt für immer leistungsfähigere Werkzeuge und hat der Marke so vergangenes Jahr 1,6 Millionen Euro gespart.

Thomas Schrul mit einem Satz Tieflochbohrer. Diese wurden so verbessert, dass sich die Fertigungszeit einer Bohrung nahezu halbiert hat.

Von Bohrern über Fräsern bis zu Schleifscheiben: Knapp 16.000 verschiedene Werkzeuge sind bei Volkswagen Salzgitter im Einsatz. Damit werden eine Vielzahl von Komponenten für Motoren hergestellt. „Die Werkzeuge verursachen Kosten, beginnend beim Einkauf bis zur Nachbereitung von verschlissenen Werkzeugen“, erklärt Thomas Schrul. Er arbeitet seit sechs Jahren in der Prozessplanung im Werk Salzgitter und hat 2017 mit seinen Kollegen Werkzeugkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro eingespart.

Wie war das möglich?
Der 53-Jährige erklärt: „Es gibt nicht die eine große Maßnahme, genau genommen waren es 130 kleine. Unsere Kompetenz im Werk Salzgitter setzen wir vielfältig ein.“ Als Beispiel nennt er die standortübergreifende Aufbereitung und Neuanfertigung von verschlissenen Werkzeugen. Das ist ganz im Sinne des Zukunftspakts: Das Geld bleibt im Unternehmen, das Expertenwissen schafft Auslastung und sichert letztlich Beschäftigung. Um das optimale Werkzeug einzukaufen oder zu entwickeln, gehen Schrul und seine Kollegen immer wieder neue Wege. So werden nicht mehr nur die reinen Anschaffungskosten eines Werkzeugs betrachtet, sondern diese in Relation zur Lebensdauer gesetzt. Anders formuliert: „Wir suchen stets das beste Gesamt-
paket“, sagt Schrul, der seit 1985 bei Volkswagen tätig ist.

Letztlich geht es um permanente 
Verbesserung in allen Bereichen. 
„Wir haben schon aus zwei Werkzeugen eins gemacht“, führt er ein weiteres Beispiel an. Fertig wird man mit dieser Arbeit wohl nie sein, dessen ist sich der gebürtige Peiner bewusst. „Aber genau deshalb mache ich meinen Job so gern. Es wird nie langweilig.“