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Das Mitarbeitermagazin
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Innovationen

Der Weg ist das Ziel

So geht Zukunftspakt: Die Geräuschprüfung der Qualitätssicherung im Werk Wolfsburg hat in nur drei Wochen ihre Arbeitsabläufe in vielerlei Hinsicht verbessert.

Test in der Halle: Mitarbeiter des Werks Wolfsburg fahren Neuwagen nun über einen neuen Parcours zur Geräuschprüfung.

Querrippenbelag, Asphaltberge und abgesenkte Kanaldeckel: Was nach einem ziemlich schlechten Straßenzustand klingt, ist für einige Mit­arbeiter der Qualitätssicherung in Wolfsburg das tägliche Arbeitsumfeld. Denn sie erledigen die sogenannte Geräuschprüfung für jedes produzierte Auto. Sie lauschen dabei mit besonders geschultem Gehör, ob jeder Arbeitsschritt in der Produktion optimal aus­geführt worden ist.

»So ein Projekt hat es bei Volkswagen bisher nicht gegeben. «

Mathias Münch

„Wir haben fast den ganzen Streckenabschnitt in nur drei Wochen von draußen nach drinnen verlegt“, erklärt Mathias Münch, der zusammen mit Elise Herrmann das Projekt für die Qualitätssicherung geleitet hat. Nur die Kurvenfahrt findet weiterhin außerhalb der Halle statt. Der 36-Jährige sagt: „Beton abzufräsen, tonnenschwere Elemente wie die sogenannten Kipphügel in die Halle zu transportieren und die geringe Deckenhöhe – das war harte Arbeit und eine logistische Meisterleistung. So ein Projekt hat es bei Volkswagen bisher nicht gegeben.“

Die rund 200 Meter lange „Buckelpiste“ befindet sich nun in Halle 12, direkt am Band­ablauf des Golf, Golf Sportvan und ­Tiguan. „Wir haben die Teststrecke an eine Stelle versetzt, die bisher lediglich als Fahrweg genutzt wurde. So sparen wir wertvolle Zeit“, sagt Elise Herrmann. Eine Folge dieser verbesserten Abläufe ist, dass drei durch Altersteilzeit frei gewordene Stellen nicht nachbesetzt ­werden müssen. Die 29-jährige ergänzt: „Wir ­prüfen nun auch geschützt vor Regen und anderen Einflüssen. Draußen ist es manchmal recht laut gewesen. Das hat die Fehlersuche mitunter erschwert.“

Herrmann hält fest: „Wir sind nun produktiver als vorher und helfen, die Qualität der Autos zu verbessern.“ Und lächelnd fügt sie an: „Das Projekt hat uns wirklich Spaß gemacht – und gleichzeitig bringt es auch den Standort Wolfsburg wieder ein Stück in Richtung Zukunft.“

Mathias Münch und Elise Herrmann aus der Qualitätssicherung haben das Projekt geleitet. Ihr Fazit: Es hat Spaß gemacht!