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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Standorte

Eine starke Verbindung

Von der Idee in die Serie: Die Standorte Wolfsburg und Pamplona haben das Laserstrahllöten weiterentwickelt.

Dieses Team hat im Werk Pamplona in Spanien das neue Lötverfahren eingeführt.

Bleche zu verbinden ist eine Grundfertigkeit im Fahrzeugbau. Um das Dach und die Seitenteile zusammenzufügen, nutzt die Marke Volkswagen schon mehrere Jahre das innovative Laserstrahllöten. Der Grund: Es erzeugt eine durchgehende und besonders saubere Verbindungsnaht. ­ Die Standorte Wolfsburg und Pamplona (Spanien) haben diese Lötmethode nun gemeinsam weiterentwickelt. Zum Einsatz kommt sie bereits beim Bau des neuen Polo in Pamplona und Uitenhage (Süd­afrika) sowie beim T-Roc im portugiesischen Palmela.

Die Herausforderung beim Laserstrahl­löten: Es konnte bisher nur zum Verbinden elektrolytisch verzinkter Bleche eingesetzt werden, da diese eine gleichmäßige Oberflächenstruktur besitzen. Preisgünstiger sind jedoch feuerverzinkte Bleche. Außerdem sind diese weltweit problemlos verfügbar – für einen auf fünf Kontinenten produzierenden Volumenhersteller wie Volkswagen ein unschätzbarer Vorteil.

Die Technologieplanung und -entwicklung in Wolfsburg hat nun mit Kollegen aus dem Karosseriebau, der Qualitätssicherung und der Instandhaltung in Pamplona das Laserstrahllöten so verbessert, dass es auch bei feuerverzinkten Blechen eingesetzt werden kann. Inzwischen hat diese Methode Serienreife erreicht. „Ohne die hervorragende Unterstützung des Standortes in Spanien wäre die Umsetzung ­dieses innovativen und technologisch anspruchsvollen Projekts nicht möglich gewesen“, lobt Martin Goede, Leiter der Technologieplanung und -entwicklung, die Zusammenarbeit.

Die Fabrik der Zukunft

Das weiterentwickelte Laserstrahllöten ist ein Beitrag der ­Produktion und Logistik, wett­bewerbsfähige Fabriken der Zukunft zu schaffen – passend zu den ­fahrzeug- und regionsspezifischen Anforderungen. Dadurch sollen die Kosten zur Fertigung eines Fahrzeugs um bis zu 50 Prozent sinken. So ist es auch festgelegt in der Fachbereichsstrategie TRANSFORM.FACTORY+.