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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

E-Mobilität

Volkswagen gibt Strom

Die Elektromobilität ist als Antrieb der Zukunft in aller Munde – längst auch bei der Marke Volkswagen.

Mit der Studie BUDD-e zum Beispiel hat sie vor Kurzem ein weltweit beachtetes e-Mobil im Stile des legendären Bulli vorgestellt. Vor allem aber entwickelt sie im Zuge einer langfristig angelegten e-Strategie einen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB), der die Basis für eine neue Generation von reinen e-Fahrzeugen legt. Dafür zuständig ist eine der vier neuen Baureihen der Marke ­– die Baureihe e-mobility. Mit ihrer Unterstützung hat inside Daten und Fakten zu einem Thema zusammengestellt, das neben der Digitali­sierung wie kaum ein anderes die Diskussion über das Auto der Zukunft bestimmt. Bei der Lektüre werden Sie feststellen: Volkswagen gibt Strom!

Welche Fahrzeuge gehören aktuell zur elektrifizierten Flotte der Marke Volkswagen?

Reine e-Fahrzeuge (Elektromotor, Hochvoltbatterie): e-up!, e-Golf

 

Plug-In-Hybrid (Verbrennungsmotor, Elektromotor, Hochvoltbatterie): Golf GTE, Passat GTE

Full-Hybrid (Verbrennungsmotor, kleiner Elektromotor): Jetta Hybrid

 

Was muss in den Autos selbst noch passieren, damit die e-Mobilität für die breite Masse  interessant wird ?

Ein elektrisches Auto

muss mehr sein als ein reines Fortbewegungsmittel.

 

Das e-Fahrzeug

muss sich zu einer viel­fältigen Wohlfühlzone entwickeln, egal ob man unterwegs ist oder auf die Kinder am Fußballplatz wartet.

Es muss stylisch sein,

aber gleichzeitig genug Platz bieten.

Es muss voll vernetzt sein,

aber immer genug Energie haben, ob es fährt oder steht. Alles entscheidend ist die ausreichend große Kapazität der Batterie, denn sie ist die einzige Kraftquelle eines Elektroautos.

Wir brauchen ein integriertes Mobilitätskonzept,

um dem Kunden über Jahre immer wieder einen Mehrwert zu bieten. Wir wollen eine Umwelt schaffen, in der der Nutzer zu Hause ist und sich wohlfühlt – und möglichst wenig Aufwand hat.

Wie lautet das Absatzziel der Marke Volkswagen für e-Fahrzeuge und Hybride?

Volkswagen

erwartet starkes Wachstum des Marktes für e-Fahrzeuge und wird bis 2020 das Angebot um 20 neue e-Modelle erweitern.

neue Modelle

Welche Besonderheit gibt es bei Volkswagen in der Produktion von elektrifizierten Autos?

Alle elektrifizierten Fahrzeuge werden Stoßstange an Stoßstange mit den konventionell angetrie­benen Fahrzeugen gefertigt, um schnell und flexibel zu reagieren, wenn sich die Nachfrage verändert. Volkswagen plant, mit den e-Fahrzeugen auf MEB-Basis Stückzahlen zu erreichen, bei denen man über separate e-Fahrzeugwerke nachdenken kann.

Welche Märkte sind weltweit die Top-Abnehmer?

Wie viele e-Fahrzeuge hat die Marke bisher weltweit verkauft?

e-Fahrzeuge

Plug-In-Hybride

An welchen Standorten baut die Marke elektrifizierte Fahrzeuge?
Und von welchen Standorten kommen die Komponenten?

e-up!: Bratislava
e-Golf: Wolfsburg
Golf GTE: Wolfsburg
Passat GTE: Emden
Hochvoltbatterie: Braunschweig
e-Maschine: Kassel

Welche Anreize in puncto Infrastruktur sind vorbildlich, um die e-Mobilität voranzubringen?

Fast Lanes (engl. Überholspur) in Kalifornien:

Die Kunden sparen bis zu einer Stunde Fahrzeit am Tag auf dem Weg zur Arbeit.

Mit der Charge&Fuel Karte

von Volkswagen erhält der Kunde einen einfachen und einheitlichen Zugang zur Ladeinfrastruktur und kann bis Ende 2016 kostenlos laden. In Norwegen erhalten alle Fahrer eines e-Fahrzeugs Zugang über SMS und in China mit QR-Code über „We Chat“.

Priority Parking in Lissabon:

Attraktivste Parkplätze der Stadt sind für e-Fahrzeuge reserviert und gebührenfrei.

Nutzung von Busspuren erlaubt in Norwegen:

deutliche Zeitersparnis.

Welche Fördergelder gibt es vor dem Hintergrund, dass es in Deutschland schon ab Mai 4.000 Euro Zuschuss für Käufer von e-Fahrzeugen geben soll und 3.000 Euro für Plug-In-Hybrid-Käufer?

Die umfassendste Förderung

für e-Fahrzeuge weltweit gibt es in Norwegen. Hier entfällt für e-Fahrzeuge und Plug-In-Hybride die Importsteuer, die bei etwa 30 Prozent liegt. Bei rein elektrisch be­triebenen Fahrzeugen entfällt zudem die Mehrwertsteuer von 25 Prozent. Damit ergibt sich eine Förderung von rund 55 Prozent für batterie-elektrische Autos. Hinzu kommen Privilegien für e-Fahrzeuge wie die Nutzung der Busspur oder die kostenfreie Nutzung von Parkplätzen und Fähren.

Fördermodelle,

die mit dem deutschen Ansatz vergleichbar sind, finden sich bereits in Frankreich und den USA. Privilegien wie Sonderspuren gibt es auch in den USA.

Der Kaufanreiz für ein e-Fahrzeug

liegt in China darin, schneller ein Kennzeichen zu erhalten. Die Anzahl neuer Kennzeichen in Metropolen wie Peking oder Schanghai ist begrenzt und so ergeben sich lange Wartezeiten. Die Zuteilung erfolgt auch über Lotterie­systeme. Der schnelle Zugang zu einem Nummernschild stellt also einen hohen Wert dar. Zusätzlich gibt es andere finan­zielle Anreize durch Staat und verschie­dene Städte.

Welche e- und Hybrid-Fahrzeuge plant die Marke auf den Markt zu bringen?

Nachdem Volkswagen den Jetta Hybrid in den USA,

die elektrischen Varianten des Golf und des up! sowie die Plug-In-Modelle Passat GTE und Golf GTE erfolgreich im Markt etabliert hat, werden wir im nächsten Schritt den Magotan GTE und voraussichtlich den Tiguan GTE in China anbieten. Darüber hinaus entwickelt Volkswagen aktuell eine eigene Plattform (MEB) für reine e-Fahrzeuge, die bezahlbare Langstreckenmobilität ermöglichen wird.