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Katastrophenhilfe über Nacht

Manfred Gerth hat mit Nachbarn und Kollegen die Opfer von Hurrikan Irma unterstützt. Er arbeitet am Standort Chattanooga für die Karosserieplanung.

Helfer in der Not: Manfred Gerth sammelte Spenden für die Opfer des Hurrikans Irma.

Als Hurrikan Irma über die Küste Floridas fegt, legt er in nur wenigen Stunden ganze Städte in Schutt und Asche. Fast genauso schnell entwirft Manfred Gerth einen Plan, um den Betroffenen zu helfen. „Als der Hurrikan auf die Küste traf, habe ich bereits mit meiner Frau überlegt, wie wir helfen können“, sagt Gerth. „Mein Nachbar hat dann angefangen, Spenden zu sammeln, und wir haben uns angeschlossen. Wir haben viele Nahrungsmittel und Wasser gesammelt – insgesamt 8.290 Kilo.“

Der Deutsche hat in Chattanooga die Einführung des Atlas und viele andere Projekte unterstützt. Er nimmt sich einen Tag ­Urlaub, um die Spenden nach Orlando zu bringen. Zusammen mit seinem Nachbarn bricht er auf, um die rund 900 Kilometer zur Essensausgabe in Orlando zurück­zu­legen. Am nächsten Morgen dort an­gekommen, laden sie die Spenden aus, ­helfen den anderen Freiwilligen beim ­Sortieren und sitzen nach kurzer Zeit schon wieder im Auto, um die rund neunstündige Rückfahrt nach Chattanooga ­anzutreten.

» Jeder kann helfen, wenn er es will. «

Manfred Gerth

Gerth und sein Nachbar sehen vor Ort das ganze Ausmaß der Verwüstung. Elektriker versuchen, die Stromversorgung wiederherzustellen. Viele Gebäude sind vollständig zerstört und Teile der Stadt überflutet. Für ihn ist klar: „Auch wenn Amerika nicht mein Heimatland ist, sind wir doch alle Menschen. Jeder kann helfen, wenn er es will.“

Mit seiner Hilfsbereitschaft ist Manfred Gerth nicht allein. Tausende Volkswagen Mitarbeiter haben mit Spenden die Hurrikan-Opfer unterstützt. Darüber hinaus spendete die Volkswagen Group of America 100.000 Dollar an das Rote Kreuz, um ausreichend Nahrungsmittel und medizinische Versorgung bereit­zustellen.