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Das Mitarbeitermagazin
der Marke Volkswagen

Standorte

Unterricht auf 3.915 Metern Höhe

Seit 2013 steht sie in der Nähe der beiden Vulkane Popocatépetl und Iztaccihuatl – die Berghütte von Volkswagen de México. Gut eineinhalb Autostunden vom Werk Puebla entfernt lernen Schüler und Lehrer, was Umwelt- und Artenschutz ist.

Wahrscheinlich eine der höchstgelegenen Bildungseinrichtungen: Die Berghütte im Nationalpark Izta-Popo.

Die Gegend ist einsam, aber zumindest in der Berghütte von Volkswagen de México ist oft Betrieb. Schon rund 2.000 Schüler und Lehrer haben den Bambus-Bau inmitten der wildromantischen Hochgebirgswelt besucht, erzählt Alma Alejandra Tiscareño Vizcarra. Die Biologin leitet das Umwelt-Bildungsprogramm von Volkswagen in Mexiko: „Wir erklären den Kindern und Lehrkräften, wie wichtig es ist, das ökologische Gleichgewicht zu halten – und was Umwelt- und Artenschutz dazu beiträgt.“

Rund um die Hütte wachsen 16 Grassorten. Es gibt 230 Tierarten, darunter Vulkankaninchen, Weißwedelhirsche, Luchse, Wanderfalken, Rotschwanzadler und Klapperschlangen. Holger Lange, „Think Blue.Factory.“-Beauftragter des Standorts Puebla, erklärt: „Wir zeigen hier oben auch die mehr als 500.000 Hochgebirgskiefern, die Volkswagen in den vergangenen Jahren mit Industriepartnern und der Naturschutzbehörde gepflanzt hat.“

Die Bäume sorgen neben Sickergruben und Rückhaltedämmen dafür, Erosion zu vermeiden – damit Regenwasser optimal in tiefe Bodenschichten vordringen kann. So wird der Grundwasserpegel in der Region Puebla stabilisiert, sagt Lange. „Wir haben damit seit 2008 rund 4,2 Millionen Kubikmeter Wasser zusätzlich aufgefangen. Trinkbares Wasser ist Lebensgrundlage – und knapper Rohstoff für die Produktion von Beetle, Golf, Jetta und Tiguan.“